Meisterinnenwerk

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schokoladengourmet Avatar

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Uff, wo fange ich an. Vielleicht damit, dass es das erste Buch seit sehr langer Zeit ist, für das ich bis drei Uhr nachts wach geblieben bin?

Es ist keine aufgeregte Handlung, sondern einfach eine Erzählung aus Zoes Leben. Wie sie mit ihrem Platz im Leben kämpft, mit ihren Wünschen, mit sich selbst. Wie sie für alle eine Rolle spielt und sich fragt, wer sie eigentlich ist. Welche Rolle die echte Zoe ist.
Besonders großartig fand ich dabei ihren Freund:innenkreis. Denn obwohl Zoe sich unnahbar und gleichgültig gibt, sehen sie hinter ihre Fassade. Lieben sie um ihretwillen (auch wenn sie das noch nicht direkt merkt).
Zudem habe ich ihre Therapeutin geliebt. Diese Frau war einfach nur unfassbar einfühlsam, wertungsfrei und hilfreich und das alles mit dem nötigen Abstand und Respekt. Die Therapiestunden haben sich dabei manchmal echt sehr persönlich angefühlt, auch weil man teilweise Zoes Probleme fragmentiert in der eigenen Lebensrealitität wiederfindet.

Ein absolutes Meisterinnenwerk, dass jede:r lesen sollte!