Selbstfindung mit einer vielschichtigen Protagonistin

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leseliese7 Avatar

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Zu Beginn wird uns eine Protagonistin gezeigt, die unabhängig und stark durch ihr Leben zu gehen scheint. Sie hat eine tolle Freundesgruppe, ist Bestsellerautorin (ausgerechnet für Liebesromane), geht viel feiern und sie hat Männer um sich, aber bleiben dürfen sie nicht. Liebe? Nichts für Zoe Erz. Spätestens wenn einer dieser Männer mehr will, ist Zoe weg. Die Spielregeln hat sie vorher aufgestellt. Alle Männer wissen, worauf sie sich einlassen. Und dann taucht Mael auf. Ist er wie die anderen Männer oder ist es dieses Mal unkomplizierter?
Aber so einfach und leicht wie der Roman zu Beginn daherkommt, bleibt es nicht. Schicht für Schicht legt sich Zoes Hintergrund frei. Immer mehr erfahren wir, wie es eigentlich in Zoe aussieht und wohin sie eigentlich will.
Die Protagonistin ist unglaublich gut dargestellt, eine Figur, mit der man sich identifizieren kann oder mit der man auch lernen kann. Aber auch ihre Freunde bieten viel zum Thema Beziehungen an. Zum Teil ist der Roman sehr tiefgründig und kann Aha-Momente erzielen. Fast therapeutisch.
Ein Buch, das man - auch aufgrund des flüssigen Schreibstils - schnell „weglesen“ kann.
Eine klare Kaufempfehlung.