Wie lange kann man vor seinen eigenen Gefühlen davonlaufen?
Dieses Buch erzählt die Geschichte von der Autorin Zoe, die zwar Liebesgeschichten schreibt, selbst aber keine feste Beziehung möchte. Sie genießt ihre Freiheit und führt ein unabhängiges Leben mit lockeren Bekanntschaften. Mit ihren engsten Freunden Marie, Levin und Juli zieht sie durch Frankfurts Clubs und Bars, immer mit einem Drink in der Hand und auf der Suche nach unverbindlichen Affären oder One-Night-Stands. Doch als sie Mael kennenlernt, der ebenfalls keine feste Beziehung sucht, scheint ihre Vorstellung von einer unkomplizierten Verbindung perfekt zu funktionieren.
Mit der Zeit entwickeln sich jedoch Gefühle, die Zoe verunsichern. Plötzlich beginnt sie, sich bei Mael wohlzufühlen. Ganz langsam fängt sie an, über ihre Angst vor Nähe und Bindung nachzudenken und hinterfragt ihr bisheriges Leben. Dabei setzt sie sich mit ihren eigenen Unsicherheiten und den Erwartungen der Gesellschaft an Liebe und Beziehungen auseinander.
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es zeigt eine nachdenkliche wirkende junge Frau, was perfekt zur Stimmung des Buches passt. Schon auf den ersten Blick vermittelt es Melancholie, Unsicherheit und die innere Zerrissenheit, die Zoe durch die gesamte Handlung begleitet. Für mich spiegelt das Cover die Atmosphäre der Story gut wieder.
Mich hat das Buch von der ersten Seite an voll gecatcht. Ich wollte immer wissen, wie es mit der Protagonistin weitergeht und konnte es kaum aus der Hand legen. Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch Zoes Gedanken und Gefühle beschrieben werden. An einigen Stellen konnte ich absolut mit ihr relaten, dieses Überdenken von Situationen, die Unsicherheit und das Gefühl, manchmal vor den eigenen Emotionen davonzulaufen. Was ich allerdings nicht nachvollziehen konnte waren ihre One-Night-Stands. Dieser Teil ihres Lebens war für mich persönlich eher fremd, hat aber trotzdem gut zu ihrer Figur und ihrer Art gepasst, mit Problemen umzugehen.
Am meisten bewegt hat mich Zoes innere Zerrissenheit. Einerseits wünscht sie sich Nähe, Vertrauen und jemanden, der sie wirklich versteht. Andererseits stößt sie genau die Menschen von sich weg die ihr wichtig werden. Aus Angst, verletzt oder enttäuscht zu werden, zieht sie sich immer wieder zurück, bevor überhaupt jemand die Chance bekommt, ihr wirklich nahezukommen. Dieses ständige Hin- und Her zwischen dem Wunsch nach Liebe und Angst davor macht Zoe unglaublich menschlich. Ihre Selbstzweifel und ihr Fluchtverhalten wirken nie übertrieben, sondern nachvollziehbar und realistisch.
Besonders schön fand ich Zoes Entwicklung. Sie beginnt langsam zu erkennen, dass sie nicht ewig vor ihren Gefühlen weglaufen kann und das Heilung nur möglich ist, wenn sie sich ihren Ängsten stellt. Dieser Wandel geschieht nicht plötzlich, was ihn umso glaubwürdiger macht.
Das Ende hat mir ebenfalls gefallen, es beantwortet nicht jede Frage, vermittelt aber Hoffnung und lässt Raum für eigene Gedanken.
Insgesamt hat mich das Buch begeistert. Die Autorin erzählt emotional, ehrlich und nahbar von Ängsten, Selbstzweifeln und der Sehnsucht nach Nähe. Gerade weil Zoe keine perfekte Hauptfigur ist sondern Fehler macht und immer wieder mit sich selbst kämpft, wirkt die Geschichte so authentisch. Für mich war es ein Buch, das mich noch lange nach dem Lesen beschäftigen wird.
Ich kann diese tiefgründige, gefühlvolle Geschichte mit authentischen Charakteren uneingeschränkt weiterempfehlen.
Ein ganz großes Highlight für mich, das nachhallt.
Mit der Zeit entwickeln sich jedoch Gefühle, die Zoe verunsichern. Plötzlich beginnt sie, sich bei Mael wohlzufühlen. Ganz langsam fängt sie an, über ihre Angst vor Nähe und Bindung nachzudenken und hinterfragt ihr bisheriges Leben. Dabei setzt sie sich mit ihren eigenen Unsicherheiten und den Erwartungen der Gesellschaft an Liebe und Beziehungen auseinander.
Das Cover hat mich sofort angesprochen. Es zeigt eine nachdenkliche wirkende junge Frau, was perfekt zur Stimmung des Buches passt. Schon auf den ersten Blick vermittelt es Melancholie, Unsicherheit und die innere Zerrissenheit, die Zoe durch die gesamte Handlung begleitet. Für mich spiegelt das Cover die Atmosphäre der Story gut wieder.
Mich hat das Buch von der ersten Seite an voll gecatcht. Ich wollte immer wissen, wie es mit der Protagonistin weitergeht und konnte es kaum aus der Hand legen. Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch Zoes Gedanken und Gefühle beschrieben werden. An einigen Stellen konnte ich absolut mit ihr relaten, dieses Überdenken von Situationen, die Unsicherheit und das Gefühl, manchmal vor den eigenen Emotionen davonzulaufen. Was ich allerdings nicht nachvollziehen konnte waren ihre One-Night-Stands. Dieser Teil ihres Lebens war für mich persönlich eher fremd, hat aber trotzdem gut zu ihrer Figur und ihrer Art gepasst, mit Problemen umzugehen.
Am meisten bewegt hat mich Zoes innere Zerrissenheit. Einerseits wünscht sie sich Nähe, Vertrauen und jemanden, der sie wirklich versteht. Andererseits stößt sie genau die Menschen von sich weg die ihr wichtig werden. Aus Angst, verletzt oder enttäuscht zu werden, zieht sie sich immer wieder zurück, bevor überhaupt jemand die Chance bekommt, ihr wirklich nahezukommen. Dieses ständige Hin- und Her zwischen dem Wunsch nach Liebe und Angst davor macht Zoe unglaublich menschlich. Ihre Selbstzweifel und ihr Fluchtverhalten wirken nie übertrieben, sondern nachvollziehbar und realistisch.
Besonders schön fand ich Zoes Entwicklung. Sie beginnt langsam zu erkennen, dass sie nicht ewig vor ihren Gefühlen weglaufen kann und das Heilung nur möglich ist, wenn sie sich ihren Ängsten stellt. Dieser Wandel geschieht nicht plötzlich, was ihn umso glaubwürdiger macht.
Das Ende hat mir ebenfalls gefallen, es beantwortet nicht jede Frage, vermittelt aber Hoffnung und lässt Raum für eigene Gedanken.
Insgesamt hat mich das Buch begeistert. Die Autorin erzählt emotional, ehrlich und nahbar von Ängsten, Selbstzweifeln und der Sehnsucht nach Nähe. Gerade weil Zoe keine perfekte Hauptfigur ist sondern Fehler macht und immer wieder mit sich selbst kämpft, wirkt die Geschichte so authentisch. Für mich war es ein Buch, das mich noch lange nach dem Lesen beschäftigen wird.
Ich kann diese tiefgründige, gefühlvolle Geschichte mit authentischen Charakteren uneingeschränkt weiterempfehlen.
Ein ganz großes Highlight für mich, das nachhallt.