Zoes Welt
Eine erfolgreiche Autorin. Ein Mann , der sich nicht binden möchte. Eine Schwester, die heiratet. Willkommen in Zoes Leben in „Halbwach“.
Zoes Leben besteht aus One-Night-Stands, sporadischen Liebschaften und ihren Büchern. Auf Verantwortung oder eine eigene Familie hat sie keine Lust, ist ihre Familie doch längst zerbrochen. So vergnügt sie sich mit Mael, der ebenfalls Spaß und Ablenkung sucht- doch reicht das auf Dauer?
Mir gefällt die Idee sehr gut. Vor allem die Vorstellung, dass eine populäre Autorin in ihrem Privatleben alles andere als eine feste Beziehung sucht, hat mich fasziniert. Und genau das hat Autorin Sophia Como deutlich gemacht: während Zoes privates Ich mit festen Bindungen nichts zu tun haben möchte und ihren Vater dafür kritisiert, sich nicht zu kümmern, ist ihre Romanwelt auf Happy End ausgelegt.
Die im Roman verwendete Sprache unterstreicht Zoes Wunsch nach fehlenden Bindungen. Präzise und anschaulich werden Zoes Gedanken und Konflikte geschildert. Ich erkenne, was sie antreibt und woran sie hadert.
Das spiegelt sich auch im Setting wieder. Frankfurt wird detailliert und anschaulich dargestellt. Damit hatte ich als Leserin das Gefühl vor Ort zu sein. Sei es in der Bahn, beim Treffen mit anderen oder als sie zu spät zur Brautkleidprobe ihrer Schwester kommt. Zoes Gedanken waren so noch besser zu verstehen und ich hätte sie manches Mal gerne eines besseren belehrt.
Was mich allerdings gestört hat waren die Klischees, in denen Zoe und ihr Umfeld denken. Muss den wirklich alles nach einem Muster ablaufen? Wer sagt, wie eine Beziehung abzulaufen hat? Wer definiert normal? All diese Fragen stelle ich mir beim Lesen- beantwortet werden sie nicht. So gebe ich den Roman vier Sterne.
Zoes Leben besteht aus One-Night-Stands, sporadischen Liebschaften und ihren Büchern. Auf Verantwortung oder eine eigene Familie hat sie keine Lust, ist ihre Familie doch längst zerbrochen. So vergnügt sie sich mit Mael, der ebenfalls Spaß und Ablenkung sucht- doch reicht das auf Dauer?
Mir gefällt die Idee sehr gut. Vor allem die Vorstellung, dass eine populäre Autorin in ihrem Privatleben alles andere als eine feste Beziehung sucht, hat mich fasziniert. Und genau das hat Autorin Sophia Como deutlich gemacht: während Zoes privates Ich mit festen Bindungen nichts zu tun haben möchte und ihren Vater dafür kritisiert, sich nicht zu kümmern, ist ihre Romanwelt auf Happy End ausgelegt.
Die im Roman verwendete Sprache unterstreicht Zoes Wunsch nach fehlenden Bindungen. Präzise und anschaulich werden Zoes Gedanken und Konflikte geschildert. Ich erkenne, was sie antreibt und woran sie hadert.
Das spiegelt sich auch im Setting wieder. Frankfurt wird detailliert und anschaulich dargestellt. Damit hatte ich als Leserin das Gefühl vor Ort zu sein. Sei es in der Bahn, beim Treffen mit anderen oder als sie zu spät zur Brautkleidprobe ihrer Schwester kommt. Zoes Gedanken waren so noch besser zu verstehen und ich hätte sie manches Mal gerne eines besseren belehrt.
Was mich allerdings gestört hat waren die Klischees, in denen Zoe und ihr Umfeld denken. Muss den wirklich alles nach einem Muster ablaufen? Wer sagt, wie eine Beziehung abzulaufen hat? Wer definiert normal? All diese Fragen stelle ich mir beim Lesen- beantwortet werden sie nicht. So gebe ich den Roman vier Sterne.