Zwischen Selbstschutz und Sabotage
An das Buch "halbwach" von Sophia Como hatte ich große Erwartungen - was vor allem am umwerfenden Cover, aber natürlich auch am Klappentext lag. Laut dem begibt sich die Protagonistin Zoe auf eine "schonungslos ehrliche Reise zu sich selbst". Klingt absolut vielversprechend!
Zoe ist nicht unbedingt die sympathischste Protagonistin, was in erster Linie an ihren Entscheidungen liegt und daran, dass wir ihre Entscheidungen nicht unbedingt nachvollziehen können. Auf den zweiten Blick wird allerdings deutlich, dass Zoe unter enormer Bindungsangst und ihre Entscheidungen aus Selbstschutz trifft ohne selber den eigentlichen Grund dahinter zu kennen - daher ist nur mehr als verständlich, dass wir ihre Entscheidungen trotz Einblick in ihre Gedankenwelt nicht wirklich verstehen können - sie versteht den tatsächlichen Grund dahinter selber nicht!
Im Klappentext werden allerdings auch einige Fragen aufgeworfen, auf deren Beantwortung ich im Laufe des Buches vergeblich gewartet habe: Was wird von uns in Beziehungen erwartet? Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben können? Im Nachhinein wird deutlich, dass die Fragen durchaus beantwortet werden, aber einfach nicht den Raum eingenommen haben, den ich erwartet habe. Daneben nimmt Zoes Selbstreflektion leider nur einen kleinen Raum ein.
Vielversprechend klang die Rolle der Freund*innenschaft, die im Gegensatz zu romantischen Beziehungen in diesem Buch sehr groß geschrieben wurde. Trotz interessanter und sympathischer Charaktere, haben die Freund*innenschaften und die Charaktere an sich letztenendes leider eine kleinere Rolle eingenommen, als ihnen gut getan hätte und einige Nebencharaktere blieben recht eindimensional und im Schatten.
Trotzdem bietet dieses Buch eine interessante Perspektive auf romantische Beziehungen und Bindungsängste.
Zoe ist nicht unbedingt die sympathischste Protagonistin, was in erster Linie an ihren Entscheidungen liegt und daran, dass wir ihre Entscheidungen nicht unbedingt nachvollziehen können. Auf den zweiten Blick wird allerdings deutlich, dass Zoe unter enormer Bindungsangst und ihre Entscheidungen aus Selbstschutz trifft ohne selber den eigentlichen Grund dahinter zu kennen - daher ist nur mehr als verständlich, dass wir ihre Entscheidungen trotz Einblick in ihre Gedankenwelt nicht wirklich verstehen können - sie versteht den tatsächlichen Grund dahinter selber nicht!
Im Klappentext werden allerdings auch einige Fragen aufgeworfen, auf deren Beantwortung ich im Laufe des Buches vergeblich gewartet habe: Was wird von uns in Beziehungen erwartet? Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben können? Im Nachhinein wird deutlich, dass die Fragen durchaus beantwortet werden, aber einfach nicht den Raum eingenommen haben, den ich erwartet habe. Daneben nimmt Zoes Selbstreflektion leider nur einen kleinen Raum ein.
Vielversprechend klang die Rolle der Freund*innenschaft, die im Gegensatz zu romantischen Beziehungen in diesem Buch sehr groß geschrieben wurde. Trotz interessanter und sympathischer Charaktere, haben die Freund*innenschaften und die Charaktere an sich letztenendes leider eine kleinere Rolle eingenommen, als ihnen gut getan hätte und einige Nebencharaktere blieben recht eindimensional und im Schatten.
Trotzdem bietet dieses Buch eine interessante Perspektive auf romantische Beziehungen und Bindungsängste.