Ehrlich, roh und unangenehm nah
Die Leseprobe von Half His Age hat mich sofort gepackt. Das Cover ist auffällig und irgendwie schon ein Hinweis darauf, dass hier keine leichte Geschichte wartet. Es wirkt verletzlich und provokant zugleich – genau wie der Text selbst. Der Schreibstil ist direkt, ungeschönt und fühlt sich sehr nahbar an. Jennette McCurdy schreibt so offen, dass man sich manchmal fast ertappt fühlt. Ich war schnell mitten in Waldos Gedanken, habe ihre Unsicherheiten, ihre Sehnsucht nach Nähe und dieses ständige Gefühl, nicht richtig zu sein, deutlich gespürt.
Die Spannung entsteht weniger durch Handlung, sondern durch das Innenleben der Figuren. Viele Szenen sind unangenehm intim, aber genau das macht sie glaubwürdig. Sexualität wird nicht romantisch dargestellt, sondern eher leer, suchend und oft frustrierend. Besonders stark fand ich, wie Waldos Körpergefühl, ihre Selbstzweifel und ihr Wunsch, gesehen zu werden, miteinander verwoben sind. Mit dem Auftauchen von Mr. Korgy verändert sich die Stimmung spürbar: Die Anziehung geht über das Körperliche hinaus und bekommt etwas Emotionales und Gedankliches, was die Situation gleichzeitig fesselnd und beunruhigend macht.
Die Charaktere sind nicht klassisch sympathisch, aber sehr menschlich. Waldo ist widersprüchlich, verletzlich und manchmal schwer auszuhalten, gerade dadurch aber glaubwürdig. Mr. Korgy wirkt zunächst unscheinbar, gewinnt aber schnell an Tiefe, was ein leicht mulmiges Gefühl hinterlässt. Ich erwarte, dass die Geschichte unbequeme Fragen stellt – zu Macht, Altersunterschieden, Selbstwert und echter Nähe. Ich möchte weiterlesen, weil das Buch nichts beschönigt und Gefühle zeigt, die man sonst lieber verdrängt.
Da mich Jennette McCurdys I’m Glad My Mom Died schon tief beeindruckt hat und mir bis heute im Kopf geblieben ist, war mein Interesse an Half His Age sofort da. Die gleiche schonungslose Ehrlichkeit und emotionale Wucht sind auch hier spürbar. Für mich fühlt sich das Buch nach einer Geschichte an, die nicht gefallen will, sondern etwas auslöst – und genau das macht sie für mich so spannend.
Die Spannung entsteht weniger durch Handlung, sondern durch das Innenleben der Figuren. Viele Szenen sind unangenehm intim, aber genau das macht sie glaubwürdig. Sexualität wird nicht romantisch dargestellt, sondern eher leer, suchend und oft frustrierend. Besonders stark fand ich, wie Waldos Körpergefühl, ihre Selbstzweifel und ihr Wunsch, gesehen zu werden, miteinander verwoben sind. Mit dem Auftauchen von Mr. Korgy verändert sich die Stimmung spürbar: Die Anziehung geht über das Körperliche hinaus und bekommt etwas Emotionales und Gedankliches, was die Situation gleichzeitig fesselnd und beunruhigend macht.
Die Charaktere sind nicht klassisch sympathisch, aber sehr menschlich. Waldo ist widersprüchlich, verletzlich und manchmal schwer auszuhalten, gerade dadurch aber glaubwürdig. Mr. Korgy wirkt zunächst unscheinbar, gewinnt aber schnell an Tiefe, was ein leicht mulmiges Gefühl hinterlässt. Ich erwarte, dass die Geschichte unbequeme Fragen stellt – zu Macht, Altersunterschieden, Selbstwert und echter Nähe. Ich möchte weiterlesen, weil das Buch nichts beschönigt und Gefühle zeigt, die man sonst lieber verdrängt.
Da mich Jennette McCurdys I’m Glad My Mom Died schon tief beeindruckt hat und mir bis heute im Kopf geblieben ist, war mein Interesse an Half His Age sofort da. Die gleiche schonungslose Ehrlichkeit und emotionale Wucht sind auch hier spürbar. Für mich fühlt sich das Buch nach einer Geschichte an, die nicht gefallen will, sondern etwas auslöst – und genau das macht sie für mich so spannend.