Freundschaft, Machtgefälle und schmerzhafte Selbstverortung.

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fönbo Avatar

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Der Text trifft mit seiner nüchternen Ich-Perspektive sofort einen wunden Punkt, ohne große Worte zu brauchen.

Inhaltlich geht es um Zugehörigkeit, Klassenunterschiede und das schmerzhafte Erwachen aus einer vermeintlich sicheren Freundschaft.
Die kleinen Details, von Gerüchen bis zu Autos, zeichnen soziale Unterschiede präziser als jede Erklärung.
Frannie wirkt nach außen freundlich und hilfsbereit, bekommt aber durch den Blick der Erzählerin eine unangenehme Ambivalenz.

Das Cover ist modern, und signalisiert bereits, dass hier nichts beschönigt wird.

Der Text hinterlässt einen bitteren, ehrlichen Leseeindruck.

Der Schreibstil ist klar, direkt und beinahe beiläufig, was die emotionalen Brüche umso härter wirken lässt.