Schmerzhaft Echt

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i.abdelh Avatar

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Die Leseprobe ist provokant und erstaunlich verletzlich. Der Ich-Erzählton ist selbstironisch und gnadenlos ehrlich, besonders in den Beobachtungen über Begehren und das ständige Gefühl, „zu viel“ oder „nicht genug“ zu sein. Besonders spannend ist die Mischung aus Coming-of-Age und moralisch ambivalenten Sehnsüchten. Die Figuren sind unangenehm echt und unter der Provokation liegt viel Einsamkeit und Sehnsucht nach Verbindung. Ich erwarte einen Roman, der Grenzen auslotet, wehtut und dabei klug von Macht und Selbstwert erzählt. Genau diese Unbequemlichkeit macht neugierig und lässt mich weiterlesen wollen.