Über Begehren, Lust und Alltag
Der Text wirkt von Beginn an sehr direkt und provokant. Er zeigt den ungefilterten Gedankenstrom der jungen Waldo, geprägt von Begehren, Unsicherheiten und Alltagsroutinen zwischen Schule und digitalem Leben. Der Ton ist roh und ironisch, die Schwärmerei für den neuen Lehrer scheint zunächst eher als Ausdruck ihres inneren Chaos als eigentliche Handlung. Trotz des weniger ansprechenden Klappentextes mit den vielen Schlagwörtern macht der Einstieg neugierig, weil die Offenheit ehrlich wirkt und Lust auf mehr macht.