Vielleicht.

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aerdna Avatar

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Hmm...ich weiß noch nicht.
Als einer dieser „verblassten“ Menschen mittleren Alters, die Waldo so großzügig abbügelt, bin ich noch unentschlossen, ob ich mich beleidigt fühlen will :D

Wirklich gut finde ich, wie Konsum, Begierde, Mediennutzung, Ernährung, Religion etc. als offensichtlicher Leerstellen-Füller für eigentlich darunter liegende Bedürfnisse und Gefühle herausgearbeitet werden. Bei mir ist schnell ein tief empfundenes Mitgefühl für die Protagonistin aufgekommen; im Grunde ist sie eben doch noch ein Kind. Und zwar ein sich selbst überlassenes, überfordertes, das mir leid tut, weil es, wie so viele, keinen Zugang zu seinen Gefühlen sondern vor allem Ersatzplätze hat.
Abzuwarten, wo ihr Weg sie hinführt.