Beeindruckende Wortwahl, Geschichte zwischendurch etwas repetitiv
Die Biografie der Autorin gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern und war 2024 ein großes Lesehighlight von mir. Dementsprechend aufgeregt und gespannt war ich, als ich von ihrem ersten Roman „Half his Age“ erfahren habe.
Die Protagonistin Waldo ist sehr komplex aufgebaut und befindet sich in einem Prozess des Heranwachsens, indem man gleichzeitig unglaublich beeinflussbar und trotzdem sehr Meinungsstark ist.
Waldo verarbeitet ihre Probleme durch exzessiven Konsum - sei es Shopping, Körperpflege oder Sex. Aufgewachsen ist sie mit dem Bild, einem Mann gefallen zu müssen, was ihr von ihrer Mutter vorgelebt wird. Dies bildet den Grundstein für Geschichte und ihre späteren Gefühle für ihren Lehrer Mr. Korgy.
Die Sprache ist klar, deutlich, direkt und immer wieder auch extrem explizit. Immer wieder tauchen Sätze/Erkenntnisse/Gedanken der Protagonistin auf, die tief blicken lassen und bei denen ich immer wieder dachte: „Oh Girl, du brauchst eine gute Freundin, oder wahlweise auch Therapie“ (❤️🩹).
Ich habe verstanden, dass ihr immer wiederkehrendes destruktives Verhalten als direkte Reaktion auf Probleme von ihrem Leben zu verstehen ist. Zwischendurch war mir das aber etwas zu repetitiv, sodass sich die Geschichte für mich in der Hälfte etwas zog.
Genauso habe ich das Ende als etwas vorhersehbar empfunden. Ich hätte mir ehrlicherweise noch ein bisschen mehr „Rage“ gewünscht. Eine Wut, die sich wirklich nach Außen richtet, ein Bündnis mit Gwen zum Beispiel? Dennoch hat mich das Buch an vielen Stellen sehr bewegt und die Figur der Waldo wird mich vermutlich noch ein bisschen länger beschäftigen.
Die Protagonistin Waldo ist sehr komplex aufgebaut und befindet sich in einem Prozess des Heranwachsens, indem man gleichzeitig unglaublich beeinflussbar und trotzdem sehr Meinungsstark ist.
Waldo verarbeitet ihre Probleme durch exzessiven Konsum - sei es Shopping, Körperpflege oder Sex. Aufgewachsen ist sie mit dem Bild, einem Mann gefallen zu müssen, was ihr von ihrer Mutter vorgelebt wird. Dies bildet den Grundstein für Geschichte und ihre späteren Gefühle für ihren Lehrer Mr. Korgy.
Die Sprache ist klar, deutlich, direkt und immer wieder auch extrem explizit. Immer wieder tauchen Sätze/Erkenntnisse/Gedanken der Protagonistin auf, die tief blicken lassen und bei denen ich immer wieder dachte: „Oh Girl, du brauchst eine gute Freundin, oder wahlweise auch Therapie“ (❤️🩹).
Ich habe verstanden, dass ihr immer wiederkehrendes destruktives Verhalten als direkte Reaktion auf Probleme von ihrem Leben zu verstehen ist. Zwischendurch war mir das aber etwas zu repetitiv, sodass sich die Geschichte für mich in der Hälfte etwas zog.
Genauso habe ich das Ende als etwas vorhersehbar empfunden. Ich hätte mir ehrlicherweise noch ein bisschen mehr „Rage“ gewünscht. Eine Wut, die sich wirklich nach Außen richtet, ein Bündnis mit Gwen zum Beispiel? Dennoch hat mich das Buch an vielen Stellen sehr bewegt und die Figur der Waldo wird mich vermutlich noch ein bisschen länger beschäftigen.