Das kitzelt sämtliche Emotionen aus einem heraus
Waldo ist 17, gelangweilt und einsam in ihrer Kleinstadt irgendwo im Nirgendwo Alaskas. Ihre Mom ist zu sehr mit ihren Liebhabern beschäftigt, als dass sie etwas von der Leere in Waldos Innerem mitbekommen könnte. Waldo flüchtet sich in exzessives Onlineshopping und in eine Schwärmerei für ihren Lehrer, Mr. Korgy. Dieser ist doppelt so alt wie sie und kann neben Frau und Kind auch einen ersten Bauchansatz vorweisen. Und doch ist Waldo magisch von ihm angezogen.
Was folgt ist die alte Geschichte vom Machtmissbrauch, von Abhängigkeit und von Betrug. Und die Handlung an sich bringt wirklich nichts Bahnbrechendes mit sich. Sie war für mich fast schon vorhersehbar, ohne große Wendungen. Aber Jennette McCurdy schreibt mit feinem Witz über ein Thema, das eigentlich nichts, aber auch wirklich gar nichts Witziges mit sich bringt. Waldos Gedanken sind die eines Teenagers, und die tun echt weh. So viel Selbstzweifel, so wenig Selbstliebe, so viel am eigenen Körper, der eigenen Person auszusetzen. Waldo sucht Halt, Orientierung, doch die findet sie nirgends und so klammert sie sich an die erste erwachsene Person, die sich ihr anbietet, auch wenn Waldo dafür eine immense Gegenleistung bringen muss.
Die Geschichte bricht einem das Herz, lässt einen schmunzeln und wütend werden. Alle Emotionen werden hier aus einem rausgekitzelt und so kann ich das Buch einfach nur empfehlen. Ganz anders als Jennette McCurdys Debüt "I'm glad my mom died" und doch erkennt man ihre Art zu schreiben - den Zynismus, die direkte Wortwahl, den trockenen Humor - direkt wieder.
Was folgt ist die alte Geschichte vom Machtmissbrauch, von Abhängigkeit und von Betrug. Und die Handlung an sich bringt wirklich nichts Bahnbrechendes mit sich. Sie war für mich fast schon vorhersehbar, ohne große Wendungen. Aber Jennette McCurdy schreibt mit feinem Witz über ein Thema, das eigentlich nichts, aber auch wirklich gar nichts Witziges mit sich bringt. Waldos Gedanken sind die eines Teenagers, und die tun echt weh. So viel Selbstzweifel, so wenig Selbstliebe, so viel am eigenen Körper, der eigenen Person auszusetzen. Waldo sucht Halt, Orientierung, doch die findet sie nirgends und so klammert sie sich an die erste erwachsene Person, die sich ihr anbietet, auch wenn Waldo dafür eine immense Gegenleistung bringen muss.
Die Geschichte bricht einem das Herz, lässt einen schmunzeln und wütend werden. Alle Emotionen werden hier aus einem rausgekitzelt und so kann ich das Buch einfach nur empfehlen. Ganz anders als Jennette McCurdys Debüt "I'm glad my mom died" und doch erkennt man ihre Art zu schreiben - den Zynismus, die direkte Wortwahl, den trockenen Humor - direkt wieder.