erschreckend realistisch
Auf dieses Buch habe ich ja so richtig hingefiebert und das ist ja auch kein Wunder denn das Cover, finde ich, gehört zu einem der besten die ich seit langem gesehen habe.
Das Buch kam mir vor wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Ich war plötzlich wieder zwanzig und aus einem dummen Grund in einen Mann verliebt, der leider bereits eine Freundin hatte. Jannette McCurdy hat es glänzend verstanden die Gefühle, Gedanken und Verhalten in diesem Alter fest und auf den Punkt zu bringen. So sehr, dass ich mir am liebsten manchmal die Augen zugehalten hätte und das ein oder andere Mal den Kopf schütteln musste so sehr habe ich mich ertappt gefühlt. Jetzt ist das alles schon fast 30 Jahre her und ich habe Mühe diese Person, die ich damals war zu erkennen, nichtsdestotrotz muss ich sagen, ist es beängstigend wie genau und schonungslos die Autorin die Gefühlslage in diesem Alter einfängt. Vor allem hat mich berührt, wie sich alles dramatisch verändert als aus dem Traum Wirklichkeit wird und auch hier hat Jannette den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ist die Jagd nicht immer schöner als die Überwältigung? Wollen wir nicht alle etwas was wir nicht haben können und erkennen dann ernüchtert, das der Traum schöner war als die Wirklichkeit.
Ein Nebenschauplatz der nur am Rande Erwähnung findet, der mir jedoch als Erwachsene wichtig erscheint, ist, die Erkenntnis von Waldos Mutter, dass sie unter Liebessucht leidet, ein ganz interessantes Thema.
Mir war etwas zu viel expliziter Sex in diesem Buch, deswegen hatte ich etwas Mühe.
Das Buch kam mir vor wie eine Zeitreise in die Vergangenheit. Ich war plötzlich wieder zwanzig und aus einem dummen Grund in einen Mann verliebt, der leider bereits eine Freundin hatte. Jannette McCurdy hat es glänzend verstanden die Gefühle, Gedanken und Verhalten in diesem Alter fest und auf den Punkt zu bringen. So sehr, dass ich mir am liebsten manchmal die Augen zugehalten hätte und das ein oder andere Mal den Kopf schütteln musste so sehr habe ich mich ertappt gefühlt. Jetzt ist das alles schon fast 30 Jahre her und ich habe Mühe diese Person, die ich damals war zu erkennen, nichtsdestotrotz muss ich sagen, ist es beängstigend wie genau und schonungslos die Autorin die Gefühlslage in diesem Alter einfängt. Vor allem hat mich berührt, wie sich alles dramatisch verändert als aus dem Traum Wirklichkeit wird und auch hier hat Jannette den Nagel auf den Kopf getroffen.
Ist die Jagd nicht immer schöner als die Überwältigung? Wollen wir nicht alle etwas was wir nicht haben können und erkennen dann ernüchtert, das der Traum schöner war als die Wirklichkeit.
Ein Nebenschauplatz der nur am Rande Erwähnung findet, der mir jedoch als Erwachsene wichtig erscheint, ist, die Erkenntnis von Waldos Mutter, dass sie unter Liebessucht leidet, ein ganz interessantes Thema.
Mir war etwas zu viel expliziter Sex in diesem Buch, deswegen hatte ich etwas Mühe.