Naja

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rileyross Avatar

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Also, man sollte meinen diese Dynamik wurde mittlerweile bis zum Erbrechen diskutiert. Wir haben sie aus jedem Blickwinkel, aus jeder Geschlechterperspektive, von oben nach unten und umgekehrt beleuchtet. Meiner bescheidenen Meinung nach muss eine Geschichte über die Beziehung zwischen einem Schüler und seinem Lehrer im Jahr 2026 etwas Neues bieten. Sie muss subversiv wirken, eine neue Wendung der uralten Geschichte darstellen oder zumindest verdammt gut geschrieben sein. Nichts davon trifft hier zu. Sicher, sie mag plumper sein als die vielen Vorgänger, aber ich bin mir nicht sicher, ob das die Originalität ist, die ich suche. Sie folgt ihrem vorhersehbaren Muster, bleibt angenehm an der Oberfläche und endet genau so, wie man es erwartet. Die Einbindung der Digitalsisierung war ganz nett, aber auch nicht so neuartig. Kann man lesen, muss man aber nicht.