Roh, Verletzlich, Real
Wir folgen Waldo’s Gedanken vom Beginn an ihrer Faszination mit ihrem Lehrer Mr. Korgy kontinuierlich bis zum Ende des Buches, wobei der Fokus sehr stark bei Waldo’s und Mr.Korgy’s Beziehung liegt. Wir sehen wie sich ihr ganzes Leben beginnt um Mr. Korgy zu drehen. Sie lässt uns teilhaben an ihrer Obsession mit ihrem Lehrer, ihren Ängsten, ihren Glaubenssätzen und an ihren Entscheidungen. McCurdy schreckt dabei nicht davor zurück Waldo und ihr Leben so real und roh zu beschreiben wie möglich. Sie benutzt sehr bewusst keine verblümte Sprache, sondern beschreibt die Dinge so wie sie sind, egal wie eklig sie auch sind. Dies lässt die Geschichte und die Protagonistin noch echter wirken. Die erschreckende Sprachwahl spiegelt dabei sehr gut den Inhalt wieder.
Eine minderjährige Schülerin verliebt sich in ihren Lehrer, mit welchem sie dann eine Beziehung eingeht. Diese Beziehung wird nie romantisiert, sondern wird real und auf erschreckende Weise dargestellt. Sie zeigt wie es dazu kommt, die Ängste und Gedanken die Waldo dabei fühlt und es wird gezeigt, dass diese Beziehung in erster Linie nicht bestehen sollte. Die Beziehung wird nicht auf eine gute oder gesunde Weise dargestellt, weil sie das nicht ist. Und auch wenn Waldo so überzeugt davon ist, fühlt man sich als Lesende unwohl mit der ganzen Geschichte, was gut ist. Die Geschichte ist eine Exploration von einer Beziehung die nicht sein sollte. Dies sieht man zum Beispiel daran, dass Waldo Mr. Korgy nie bei seinem Vornamen nennt. Sie nennt ihn auch noch am Ende des Buches bei seinem „Lehrer Namen“, was die Differenz zwischen den beiden und deren unterschiedliche Stellungen noch mehr unterstreicht.
Das Buch ist nicht da um den Lesenden ein gutes Gefühl zu geben und sie gut fühlen zu lassen, weil das nicht den Inhalt widerspiegeln würde. Sie ist konkret dafür da, dass man sich unwohl fühlt, dass man die Charaktere in Zeitpunkten nicht versteht und dass man sich ekelt, und genau das hat McCurdy sehr gut umgesetzt. Auch wenn es eine Charakter fokussierte Geschichte ist, war ich nicht gelangweilt, weil ich mich für die Charaktere selbst interessiert habe, auch wenn sie nicht die meist gemochten sind, hat man doch für sie gefühlt und sich für sie interessiert.
Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen. Es ist simpel und doch ausdrucksstark. Es ist auf eine Art sexy aber gleichzeitig gibt es mir ein unangenehmes Gefühl, welches die Stimmung vom Buch sehr gut wiederspiegelt. Leider muss ich sagen, dass das Buch selbst eher schlecht verarbeitet ist. Das Cover ist über dem Papiereinband nicht nochmal mit einer schützenden Beschichtung umgeben, was dazu führt, dass sich der Druck durch die Bewegung des Buches, wie auch den Schweiß von den Händen förmlich auflöst. Besonders an den Kanten des Buches sieht es schon sehr kaputt und mitgenommen aus, was ich für ein neues Buch sehr schade finde.
Zusammenfassend hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war gut geschrieben und überraschend. Der Schreibstil war neu und überraschend für mich, aber er hat mir in diesem Kontext sehr gut gefallen, da er den Inhalt sehr gut repräsentiert und getragen hat. Ich würde das Buch an andere weiterempfehlen, würde vorher jedoch ein paar Warnungen bezüglich Form und Inhalt geben, da ich nicht glaube, dass das Buch etwas für jeden ist.
Eine minderjährige Schülerin verliebt sich in ihren Lehrer, mit welchem sie dann eine Beziehung eingeht. Diese Beziehung wird nie romantisiert, sondern wird real und auf erschreckende Weise dargestellt. Sie zeigt wie es dazu kommt, die Ängste und Gedanken die Waldo dabei fühlt und es wird gezeigt, dass diese Beziehung in erster Linie nicht bestehen sollte. Die Beziehung wird nicht auf eine gute oder gesunde Weise dargestellt, weil sie das nicht ist. Und auch wenn Waldo so überzeugt davon ist, fühlt man sich als Lesende unwohl mit der ganzen Geschichte, was gut ist. Die Geschichte ist eine Exploration von einer Beziehung die nicht sein sollte. Dies sieht man zum Beispiel daran, dass Waldo Mr. Korgy nie bei seinem Vornamen nennt. Sie nennt ihn auch noch am Ende des Buches bei seinem „Lehrer Namen“, was die Differenz zwischen den beiden und deren unterschiedliche Stellungen noch mehr unterstreicht.
Das Buch ist nicht da um den Lesenden ein gutes Gefühl zu geben und sie gut fühlen zu lassen, weil das nicht den Inhalt widerspiegeln würde. Sie ist konkret dafür da, dass man sich unwohl fühlt, dass man die Charaktere in Zeitpunkten nicht versteht und dass man sich ekelt, und genau das hat McCurdy sehr gut umgesetzt. Auch wenn es eine Charakter fokussierte Geschichte ist, war ich nicht gelangweilt, weil ich mich für die Charaktere selbst interessiert habe, auch wenn sie nicht die meist gemochten sind, hat man doch für sie gefühlt und sich für sie interessiert.
Das Cover des Buches finde ich sehr gelungen. Es ist simpel und doch ausdrucksstark. Es ist auf eine Art sexy aber gleichzeitig gibt es mir ein unangenehmes Gefühl, welches die Stimmung vom Buch sehr gut wiederspiegelt. Leider muss ich sagen, dass das Buch selbst eher schlecht verarbeitet ist. Das Cover ist über dem Papiereinband nicht nochmal mit einer schützenden Beschichtung umgeben, was dazu führt, dass sich der Druck durch die Bewegung des Buches, wie auch den Schweiß von den Händen förmlich auflöst. Besonders an den Kanten des Buches sieht es schon sehr kaputt und mitgenommen aus, was ich für ein neues Buch sehr schade finde.
Zusammenfassend hat mir das Buch sehr gut gefallen. Es war gut geschrieben und überraschend. Der Schreibstil war neu und überraschend für mich, aber er hat mir in diesem Kontext sehr gut gefallen, da er den Inhalt sehr gut repräsentiert und getragen hat. Ich würde das Buch an andere weiterempfehlen, würde vorher jedoch ein paar Warnungen bezüglich Form und Inhalt geben, da ich nicht glaube, dass das Buch etwas für jeden ist.