Schonungslos
Nach I'm Glad My Mom Died war ich unglaublich gespannt auf das neue Werk von Jenette McCurdy.
Der Titel, das Cover, der Klappentext - alles deutet daraufhin, dass die Autorin mit ihrer Geschichte wieder dahin geht, wo es wehtut.
Ihre Protagonistin Waldo lebt in einer Kleinstadt in Alaska. Sie wächst ohne den Vater auf, emotionale Zuwendung durch die Mutter erfährt sie nicht. Vielmehr lernt sie durch diese, sich als Objekt des Gefallens durch Männer zu betrachten und immer begehrenswert erscheinen zu müssen.
Als sie sich von ihrem verheirateten und viel älteren Lehrer Mr. Korgy angezogen fühlt, weiß sie nicht genau, warum. Aber sie will ihn und zeigt dies deutlich.
Es entspinnt sich eine Affäre.
Jenette McCurdy schreibt ihre Szenen schonungslos ehrlich, wodurch eine besondere Nähe zu Waldo entsteht. Das Buch beginnt mit einer intimen Szenen, die ein desillusionierendes erstes Mal beschreibt. Viele solcher Sexszenen werden noch folgen. Die Autorin schreibt hier manchmal an den Grenzen des Ekels.
Die Machtverhältnisse zwischen Waldo und ihrem Lehrer sind dabei klar definiert. Waldos Entwicklung im Laufe der Handlung war authentisch und berührend. Das Ende war nicht überraschend, aber hat die Geschichte gut für mich abgerundet. Ich mochte das Buch sehr.
Der Titel, das Cover, der Klappentext - alles deutet daraufhin, dass die Autorin mit ihrer Geschichte wieder dahin geht, wo es wehtut.
Ihre Protagonistin Waldo lebt in einer Kleinstadt in Alaska. Sie wächst ohne den Vater auf, emotionale Zuwendung durch die Mutter erfährt sie nicht. Vielmehr lernt sie durch diese, sich als Objekt des Gefallens durch Männer zu betrachten und immer begehrenswert erscheinen zu müssen.
Als sie sich von ihrem verheirateten und viel älteren Lehrer Mr. Korgy angezogen fühlt, weiß sie nicht genau, warum. Aber sie will ihn und zeigt dies deutlich.
Es entspinnt sich eine Affäre.
Jenette McCurdy schreibt ihre Szenen schonungslos ehrlich, wodurch eine besondere Nähe zu Waldo entsteht. Das Buch beginnt mit einer intimen Szenen, die ein desillusionierendes erstes Mal beschreibt. Viele solcher Sexszenen werden noch folgen. Die Autorin schreibt hier manchmal an den Grenzen des Ekels.
Die Machtverhältnisse zwischen Waldo und ihrem Lehrer sind dabei klar definiert. Waldos Entwicklung im Laufe der Handlung war authentisch und berührend. Das Ende war nicht überraschend, aber hat die Geschichte gut für mich abgerundet. Ich mochte das Buch sehr.