Waldo wird erwachsen
Half His von Jennette McCurdy ist für mich vor allem eines: ein Roman über das Erwachsenwerden. Anders kann ich dieses rund 330 Seiten lange Buch kaum beschreiben.
Im Mittelpunkt steht Waldo (fand ich so einen furchtbaren Namen), ein 17-jähriges Mädchen, das verzweifelt nach Liebe und Anerkennung sucht. Genau diese Sehnsucht zieht sich durch die gesamte Geschichte. Man begleitet sie durch Unsicherheiten, emotionale Abhängigkeiten, einer Kaufsucht, Selbstzweifel und einige explizitere Szenen, die ihre Orientierungslosigkeit und ihr Bedürfnis nach Bestätigung unterstreichen.
Das Buch wurde teilweise als witzig bezeichnet, diesen Humor habe ich persönlich jedoch nicht gefunden. Stattdessen hat mich die Geschichte eher traurig gestimmt. Auch wenn es sich um Fiktion handelt, kann ich mir gut vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die nicht mit der Liebe aufwachsen, die sie eigentlich verdienen. Diese Vorstellung verleiht der Geschichte eine bedrückende, aber auch realistische Seite.
Fesselnd war der Roman für mich allerdings nicht. Die Handlung entwickelte sich in relativ vorhersehbaren Bahnen, und viele der Schritte führten recht klar auf das erwartete Ende zu. Auch wenn man denkt wegen dem Age Gap, dass es ein prickelndes Buch ist, so wird man leider auch enttäuscht, da es eher auf Mitleid aufbaut, als auf Lust und Leidenschaft.
Was ich jedoch wirklich loben möchte, ist der Schreibstil. Dieser ist angenehm flüssig, klar und einfach gehalten, sodass sich das Buch sehr schnell lesen lässt.
Insgesamt ist das Buch eine solide Geschichte, ohne Überraschungen. Emotional eher schwer als humorvoll, stilistisch stark, inhaltlich jedoch vorhersehbar. Wer gerne Geschichten über Selbstfindung und das Ringen um Liebe und Anerkennung liest, könnte hier dennoch fündig werden.
Im Mittelpunkt steht Waldo (fand ich so einen furchtbaren Namen), ein 17-jähriges Mädchen, das verzweifelt nach Liebe und Anerkennung sucht. Genau diese Sehnsucht zieht sich durch die gesamte Geschichte. Man begleitet sie durch Unsicherheiten, emotionale Abhängigkeiten, einer Kaufsucht, Selbstzweifel und einige explizitere Szenen, die ihre Orientierungslosigkeit und ihr Bedürfnis nach Bestätigung unterstreichen.
Das Buch wurde teilweise als witzig bezeichnet, diesen Humor habe ich persönlich jedoch nicht gefunden. Stattdessen hat mich die Geschichte eher traurig gestimmt. Auch wenn es sich um Fiktion handelt, kann ich mir gut vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die nicht mit der Liebe aufwachsen, die sie eigentlich verdienen. Diese Vorstellung verleiht der Geschichte eine bedrückende, aber auch realistische Seite.
Fesselnd war der Roman für mich allerdings nicht. Die Handlung entwickelte sich in relativ vorhersehbaren Bahnen, und viele der Schritte führten recht klar auf das erwartete Ende zu. Auch wenn man denkt wegen dem Age Gap, dass es ein prickelndes Buch ist, so wird man leider auch enttäuscht, da es eher auf Mitleid aufbaut, als auf Lust und Leidenschaft.
Was ich jedoch wirklich loben möchte, ist der Schreibstil. Dieser ist angenehm flüssig, klar und einfach gehalten, sodass sich das Buch sehr schnell lesen lässt.
Insgesamt ist das Buch eine solide Geschichte, ohne Überraschungen. Emotional eher schwer als humorvoll, stilistisch stark, inhaltlich jedoch vorhersehbar. Wer gerne Geschichten über Selbstfindung und das Ringen um Liebe und Anerkennung liest, könnte hier dennoch fündig werden.