intensive, düstere Lektüre

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einbisschenlara Avatar

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Schon der Einstieg erzeugt eine beklemmende, fast klaustrophobische Atmosphäre: Ein vermeintlich positives Glücksprogramm entpuppt sich schnell als kontrolliertes Experiment mit bedrohlichen Untertönen. Die Ich-Perspektive von Sebastian ist nah, verletzlich und sehr authentisch – seine Unsicherheiten, Ängste und Gedanken machen das Setting umso unheimlicher. Besonders spannend finde ich die Mischung aus Jugendroman, Gesellschaftskritik und dystopischem Thriller. „Happy Head“ verspricht eine intensive, düstere Lektüre, die Fragen nach Selbstbestimmung, Anpassung und dem Preis von Glück stellt.