Mitreißend und geheimnisvoll
Schon der Einstieg von Happy Head wirkt kühl, kontrolliert und beunruhigend. Genau wie das Programm, in das der siebzehnjährige Sebastian eingeladen wird. Die Leseprobe beginnt mit einem offiziell klingenden Schreiben, das mehr Fragen aufwirft, als es beantwortet, und sofort ein Gefühl von Überwachung und Fremdbestimmung erzeugt. Spätestens bei der verpflichtenden Teilnahme, dem Kontaktverbot zur Außenwelt und den seltsamen Vorgaben wird klar: Hier läuft etwas ganz und gar nicht normal.
Sebs Perspektive ist dabei nüchtern, stellenweise distanziert, was gut zu seiner Situation passt und die Atmosphäre zusätzlich verstärkt. Die Ankunft im Camp, die uniformierten Betreuer in Gelb und der mantraartige Slogan „Verantwortung. Wachstum. Dankbarkeit.“ haben etwas Sektenhaftes und erinnern an dystopische Szenarien à la Squid Game. Besonders beklemmend ist das Zusammenspiel aus scheinbarer Fürsorge und totaler Kontrolle. Von der ständigen Beobachtung bis hin zum angekündigten Chip unter der Haut.
Die Leseprobe nimmt sich Zeit für Aufbau und Stimmung und endet an einem Punkt, an dem klar ist: Dieses Projekt ist gefährlicher, als es vorgibt zu sein. Viele Fragen bleiben offen, genau das macht neugierig. Happy Head verspricht eine spannende, düstere Dystopie mit gesellschaftskritischem Kern, die ich unbedingt weiterlesen und rezensieren möchte
Sebs Perspektive ist dabei nüchtern, stellenweise distanziert, was gut zu seiner Situation passt und die Atmosphäre zusätzlich verstärkt. Die Ankunft im Camp, die uniformierten Betreuer in Gelb und der mantraartige Slogan „Verantwortung. Wachstum. Dankbarkeit.“ haben etwas Sektenhaftes und erinnern an dystopische Szenarien à la Squid Game. Besonders beklemmend ist das Zusammenspiel aus scheinbarer Fürsorge und totaler Kontrolle. Von der ständigen Beobachtung bis hin zum angekündigten Chip unter der Haut.
Die Leseprobe nimmt sich Zeit für Aufbau und Stimmung und endet an einem Punkt, an dem klar ist: Dieses Projekt ist gefährlicher, als es vorgibt zu sein. Viele Fragen bleiben offen, genau das macht neugierig. Happy Head verspricht eine spannende, düstere Dystopie mit gesellschaftskritischem Kern, die ich unbedingt weiterlesen und rezensieren möchte