Spannend

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saskia02 Avatar

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Der Einstieg von Happy Head wirkt kühl und beunruhigend, ganz passend zu dem Programm, in das der siebzehnjährige Sebastian eingeladen wird. Das offiziell formulierte Schreiben, die verpflichtende Teilnahme, das Kontaktverbot zur Außenwelt und die strengen Vorgaben erzeugen schnell ein Gefühl von Kontrolle und Überwachung. Die nüchterne Erzählperspektive, das sektenhafte Camp mit uniformierten Betreuern und der Leitspruch „Verantwortung. Wachstum. Dankbarkeit.“ verstärken die beklemmende Atmosphäre. Die Leseprobe endet mit vielen offenen Fragen und macht neugierig auf eine düstere, gesellschaftskritische Dystopie, die ich gerne weiterlesen würde.