Wenn Glück zur Pflicht wird
Die Leseprobe von Josh Silver’s Happy Head beginnt scheinbar harmlos, kippt aber schnell in etwas Beunruhigendes. Sebastian wird für ein exklusives Projekt ausgewählt, das Jugendlichen zu dauerhaftem Glück verhelfen soll. Schon die Ankunft, die Regeln und die sterile Umgebung lassen Zweifel aufkommen, ob hier wirklich Hilfe im Mittelpunkt steht.
Der Schreibstil ist direkt, jugendlich und sehr nah an der Hauptfigur. Sebastians Gedanken, seine Unsicherheiten und sein feiner, oft selbstironischer Humor machen ihn sofort greifbar. Besonders gelungen ist die Atmosphäre: Freundliche Worte, grelle Smileys und optimistische Parolen stehen in starkem Kontrast zu Kontrolle, Überwachung und dem schrittweisen Verlust von Selbstbestimmung.
Die Dynamik innerhalb der Gruppe und die Präsenz der stets lächelnden Betreuer erzeugen eine unterschwellige Spannung, die sich stetig verdichtet. Was als Chance verkauft wird, fühlt sich immer mehr wie ein Experiment an, dem man sich kaum entziehen kann.
Ich möchte weiterlesen, weil Happy Head wichtige Fragen nach psychischer Gesundheit, Leistungsdruck und dem Zwang zum Glücklichsein stellt - spannend, zeitgemäß und mit einem zunehmend düsteren Unterton.
Der Schreibstil ist direkt, jugendlich und sehr nah an der Hauptfigur. Sebastians Gedanken, seine Unsicherheiten und sein feiner, oft selbstironischer Humor machen ihn sofort greifbar. Besonders gelungen ist die Atmosphäre: Freundliche Worte, grelle Smileys und optimistische Parolen stehen in starkem Kontrast zu Kontrolle, Überwachung und dem schrittweisen Verlust von Selbstbestimmung.
Die Dynamik innerhalb der Gruppe und die Präsenz der stets lächelnden Betreuer erzeugen eine unterschwellige Spannung, die sich stetig verdichtet. Was als Chance verkauft wird, fühlt sich immer mehr wie ein Experiment an, dem man sich kaum entziehen kann.
Ich möchte weiterlesen, weil Happy Head wichtige Fragen nach psychischer Gesundheit, Leistungsdruck und dem Zwang zum Glücklichsein stellt - spannend, zeitgemäß und mit einem zunehmend düsteren Unterton.