Wenn Glück zur Pflicht wird...
Schon das Cover lässt eine beklemmende, moderne Geschichte erwarten, die sich mit Glück, Kontrolle und Leistungsdruck auseinandersetzt. Mich hat es sofort angesprochen und ich habe zunächst auch nur deshalb überhaupt geklickt und die Probe angefordert. Dieser Eindruck wird in der Leseprobe voll bestätigt.
Der Schreibstil ist direkt, humorvoll und gleichzeitig sehr sensibel. Sebs innere Gedanken wirken ehrlich, verletzlich und oft schmerzhaft nahbar, wodurch man sofort eine starke Verbindung zur Hauptfigur aufbaut. Besonders gelungen finde ich den Wechsel zwischen alltäglichen Familienszenen und der zunehmend unheimlichen Atmosphäre rund um HappyHead.
Der Spannungsaufbau funktioniert schleichend, aber effektiv: Was zunächst wie ein vielversprechendes Förderprogramm klingt, entwickelt sich schnell zu einem Ort voller merkwürdiger Regeln, künstlicher Freundlichkeit und unterschwelliger Bedrohung. Die strahlend weißen Räume, die uniformierten Mitarbeitenden und Details wie das Kontaktverbot oder der implantierte Chip sorgen für ein starkes Unbehagen.
Gleichzeitig werden mit Figuren wie Seb, Lily oder Finneas bereits interessante Charaktere eingeführt, die Konflikt und Tiefe versprechen.
Ich erwarte von der Geschichte eine kritische Auseinandersetzung mit dem Leistungs- und Glücksdruck junger Menschen sowie moralisch fragwürdige Experimente. Gerade wegen der düsteren Grundstimmung, der emotionalen Nähe zur Hauptfigur und der vielen offenen Fragen möchte ich unbedingt weiterlesen.
Der Schreibstil ist direkt, humorvoll und gleichzeitig sehr sensibel. Sebs innere Gedanken wirken ehrlich, verletzlich und oft schmerzhaft nahbar, wodurch man sofort eine starke Verbindung zur Hauptfigur aufbaut. Besonders gelungen finde ich den Wechsel zwischen alltäglichen Familienszenen und der zunehmend unheimlichen Atmosphäre rund um HappyHead.
Der Spannungsaufbau funktioniert schleichend, aber effektiv: Was zunächst wie ein vielversprechendes Förderprogramm klingt, entwickelt sich schnell zu einem Ort voller merkwürdiger Regeln, künstlicher Freundlichkeit und unterschwelliger Bedrohung. Die strahlend weißen Räume, die uniformierten Mitarbeitenden und Details wie das Kontaktverbot oder der implantierte Chip sorgen für ein starkes Unbehagen.
Gleichzeitig werden mit Figuren wie Seb, Lily oder Finneas bereits interessante Charaktere eingeführt, die Konflikt und Tiefe versprechen.
Ich erwarte von der Geschichte eine kritische Auseinandersetzung mit dem Leistungs- und Glücksdruck junger Menschen sowie moralisch fragwürdige Experimente. Gerade wegen der düsteren Grundstimmung, der emotionalen Nähe zur Hauptfigur und der vielen offenen Fragen möchte ich unbedingt weiterlesen.