Die Spannung reißt einen mit - bis zum Ende

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arwen_child Avatar

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Der 17-jährige Seb erhält einen Platz in einem neuartigen Mental-Health-Programm, das verspricht, die Epidemie des Unglücklichseins zu beenden. Was zunächst nach einer großen Chance klingt, bekommt jedoch schnell Risse. Schon bald merkt man – hier stimmt etwas nicht.

Bereits die Leseprobe hat mich total gepackt, und ich war enttäuscht, als sie so schnell vorbei war.
Von Anfang an hatte ich das Gefühl, dass es bei diesem Experiment um mehr geht als nur um das Wohl der Jugendlichen – ein unterschwelliges Unbehagen, das sich durch die gesamte Geschichte zieht. Während ich Seb begleitete, wurde die Spannung immer intensiver. Die Challenges, denen er und die anderen ausgesetzt sind, werden zunehmend härter und lassen einen kaum durchatmen. Oft konnte ich das Buch nur schwer aus der Hand legen.

Besonders eindrücklich fand ich, wie nah sich manche Aspekte an unserer eigenen Realität anfühlen – obwohl der Roman klar dem dystopischen Genre angehört. Genau diese Mischung aus Fiktion und möglicher Realität macht die Geschichte so beklemmend.

Auch gestalterisch hat mich das Buch überzeugt. Das auffällige Cover ist ein echter Hingucker, und im Inneren sorgen eingestreute Textnachrichten oder einzelne Worte einsam in der Zeile für Abwechslung. Diese Elemente lockern den Text auf und unterstreichen gleichzeitig die besondere Atmosphäre.

Das Ende kam anders, als ich es mir erhofft hatte – und ja, es ist ziemlich gemein. Aber genau deshalb macht es umso gespannter auf den zweiten Band.

Bitte beachtet die Content Warnung am Ende des Buches und achtet immer auf euch. Mental Health ist wichtig ;)