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queenhedy Avatar

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Josh Silvers Roman "Happy Head" ist ein gelungener Einstieg in eine interessante Welt, der durchaus begeistern kann.
Der Protagonist in "Happy Head" ist Seb, der einen Platz in einer Studie für ein Mental-Health-Programm erhält. Angeblich soll den Teilnehmer:innen geholfen werdern, damit sie ihre Stärken erkennen, diese nutzen können und wieder glücklicher werden. Doch bald merkt Seb, dass hier irgendetwas seltsam ist, nicht nur weil die Jugendlichen komplett von der Außenwelt abgeschnitten werden.
Mich hat der Roman mit seiner zugänglichen Sprache, die sehr nah an der Umgangssprache ist und auch hin und wieder Slangwörter enthält, schnell abgeholt und Seb wirkte dadurch sympathisch und nahbar. Die Entscheidungen, Gedanken und Zweifel Sebs sind nachvollziehbar und auch die Gefühle, die er im Laufe des Romans entwickelt wirken nicht aufgesetzt oder erzwungen. Schwierigkeiten hatte ich ein wenig mit der Auflösung, da mir hier etwas die Zusammenhänge fehlen und damit, dass der Band nicht als Einzelband funktioniert und eigentlich nur ein halbes Buch ist.
Die Bewerbung als Mischung aus "Squid Game" und "Am Ende sterben wir sowieso" kann ich leider gar nicht nachvollziehen.