Von 0 auf 100 mit sehr passivem Hauptcharakter
Bevor ich diese Rezension schreiben kann, muss ich hier dazu sagen, dass das Buch Teil einer Dilogie ist. Das wusste ich vor dem Lesen nicht und war dann am Ende so überrascht, dass es nicht "gelöst" ist, dass ich mir Teil 2 als englisches Original gekauft habe. Meine Meinung ist also ein bisschen beeinflusst von dem, was ich in Teil 2 gelesen habe und wie ich die Handlung als Gesamtes bewerte. Aber letztendlich fand ich Teil 1 (also diese Buch) SO VIEL besser als den Folgeband, dass ich hier noch 4 Sterne vergebe. Als gesamte Reihe würde es vermutlich dann auf 3 Sterne sinken, weil es insgesamt einfach nicht ganz überzeugend war.
Aber nun (so weit möglich) rein zu diesem Buch:
Das Buch beginnt erst mal mit einer sehr positiven Stimmung: Eine Art Camp für Jugendliche, in dem sie lernen sollen, positiv zu sein und in einem von Psychologen erforschten und entwickelten Programm ihre individuellen "Baustellen" bearbeiten können, um sich in der modernen Welt besser zu fühlen.
Mittendrin unser Hauptcharakter, der emotional und mental mit einigen Problemen zu kämpfen hat und dessen Familie (und er selbst) auch sehr froh über diese Chance zu sein scheint.
Doch dann eskaliert alles relativ schnell - zumindest war es für mich als Leser recht bald offensichtlich, dass bei diesem Programm einiges nicht stimmt. Die Stimmung wandelt sich also bald in eine recht paranoide. Das war super gemacht und hat mich richtig ans Buch gefesselt. Nichts hätte mich aber darauf vorbereiten können, was dann nach und nach passiert! Das war schon krass zu lesen, auch wie sich die Jugendliche ohne Nachfragen den ihnen gestellten Aufgaben stellen, da der Gruppendruck und generell der Druck, der durch die durchführenden Personen erzeugt wird, sehr hoch war.
Was mich leider total gestört hat, ist wie passiv letztendlich der Hauptcharakter ist. Immer wieder hinterfragt er zwar Sachen, nur um sie kurz danach aber gefühlt wieder zu akzeptieren. Hätte er nicht andere um ihn herum, die ihn dazu pushen, Dinge anders zu machen, würde er vermutlich nicht viel tun. Das hat mich einerseits gestört, andererseits war das schon auch realistisch.
Aber nun (so weit möglich) rein zu diesem Buch:
Das Buch beginnt erst mal mit einer sehr positiven Stimmung: Eine Art Camp für Jugendliche, in dem sie lernen sollen, positiv zu sein und in einem von Psychologen erforschten und entwickelten Programm ihre individuellen "Baustellen" bearbeiten können, um sich in der modernen Welt besser zu fühlen.
Mittendrin unser Hauptcharakter, der emotional und mental mit einigen Problemen zu kämpfen hat und dessen Familie (und er selbst) auch sehr froh über diese Chance zu sein scheint.
Doch dann eskaliert alles relativ schnell - zumindest war es für mich als Leser recht bald offensichtlich, dass bei diesem Programm einiges nicht stimmt. Die Stimmung wandelt sich also bald in eine recht paranoide. Das war super gemacht und hat mich richtig ans Buch gefesselt. Nichts hätte mich aber darauf vorbereiten können, was dann nach und nach passiert! Das war schon krass zu lesen, auch wie sich die Jugendliche ohne Nachfragen den ihnen gestellten Aufgaben stellen, da der Gruppendruck und generell der Druck, der durch die durchführenden Personen erzeugt wird, sehr hoch war.
Was mich leider total gestört hat, ist wie passiv letztendlich der Hauptcharakter ist. Immer wieder hinterfragt er zwar Sachen, nur um sie kurz danach aber gefühlt wieder zu akzeptieren. Hätte er nicht andere um ihn herum, die ihn dazu pushen, Dinge anders zu machen, würde er vermutlich nicht viel tun. Das hat mich einerseits gestört, andererseits war das schon auch realistisch.