Was bedeutet es wirklich, glücklich zu sein?

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zimtie Avatar

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Jeder Mensch definiert Glück anders. Für den einen sind es zwischenmenschliche Beziehungen und Liebe. Für den anderen sind es Erfolg, Geld und Ansehen.
Im experimentellen Mental-Health-Programm "HappyHead" bekommen Jugendliche die Chance, wahres Glück zu finden. Sie werden auf die Probe gestellt, werden mit ihren Ängsten und Schwächen konfrontiert und ihnen soll so der Weg zum glücklich sein geebnet werden.
Der Protagonist Seb erhält eine Einladung, an dem Programm teilzunehmen. Dort trifft er auf Finn, zu dem er sich mehr und mehr hingezogen fühlt. Schnell finden die beiden heraus, dass etwas nicht mit rechten Dingen zugeht und die Challenges, denen sie sich dort stellen müssen, immer drastischer werden.

Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist recht simpel gehalten, hier und da finden sogar recht humorvolle Dialoge ihren Platz. Ab und zu fand ich die Dialoge etwas zu gestellt und unauthentisch, aber das ist wirklich nur ein kleiner Kritikpunkt.
Der Spannungsbogen nimmt mehr und mehr zu und man fängt an mitzurätseln, was wirklich hinter "HappyHead" steckt.
Manches davon habe ich kommen sehen - anderes widerum nicht.

Es gibt zu Recht eine Content Note am Ende, denn es gibt durchaus Szenen, die einem sehr nahegehen können. Wer also Probleme u.a. mit Gewaltdarstellungen hat, sollte dies im Hinterkopf behalten.

Das Ende beinhaltet einen Cliffhanger und die Story ist definitiv noch nicht abgeschlossen.

Ich hatte viel Spaß mit dem Buch und freue mich schon auf den Folgeband "Dead Happy", der im Herbst diesen Jahres erscheinen soll.