Was ist Glück?
Sebastian wird ausgewählt, an einem besonderen zweiwöchigen Programm teilzunehmen. Seine Eltern sind begeistert, denn Seb leidet unter Angstzuständen und ist ziemlich introvertiert. Deshalb gibt er sich anfangs viel Mühe, auch wenn die Aufgaben immer seltsamer werden. Zu allem Überfluss verliebt er sich auch noch in den rebellischen Finn. Doch schon bald stellt er fest, dass er größere Probleme hat und es aus diesem Programm vielleicht keinen Weg raus gibt...
Dieses Jugendbuch reiht sich für mich mit den frühen Poznanski-Geschichten oder den ersten Bänden von Wekwerths Labyrinth ein. Hochspannung!
Sebastian ist ein wunderbarer Protagonist, mit dem ich mich sehr identifizieren konnte. Er ist vor allem anfangs nervös, unsicher und awkward.
Von Finn hätte ich gern mehr gesehen. Er wird so oft woanders hin verfrachtet und das ist irgendwie schade.
Generell erleben wir wenig von den anderen Teens (es sind immerhin 100!), weil der Fokus schon sehr auf Seb und die Teilnehmerin Eleanor liegt. Das war mir persönlich manchmal zu viel und die buchstäblich erzwungene Lovestory zwischen den beiden, mit der sich Seb ultra unwohl fühlt (weil: gay), war irgendwie unnötig.
Ich liebe dagegen die Kritik an toxischer Positivität, dem Glücksdiktat unserer Gesellschaft und der oft seltsamen Therapien, die nicht hinterfragt werden. Der Autor treibt das auf die Spitze und zeigt auf, wie ein solches System, das ja von allen akzeptiert wird, missbraucht werden kann.
Also: Spannung, Gesellschaftskritik, Coming of Age, eine bisschen Romance... Absolute Empfehlung!
Dieses Jugendbuch reiht sich für mich mit den frühen Poznanski-Geschichten oder den ersten Bänden von Wekwerths Labyrinth ein. Hochspannung!
Sebastian ist ein wunderbarer Protagonist, mit dem ich mich sehr identifizieren konnte. Er ist vor allem anfangs nervös, unsicher und awkward.
Von Finn hätte ich gern mehr gesehen. Er wird so oft woanders hin verfrachtet und das ist irgendwie schade.
Generell erleben wir wenig von den anderen Teens (es sind immerhin 100!), weil der Fokus schon sehr auf Seb und die Teilnehmerin Eleanor liegt. Das war mir persönlich manchmal zu viel und die buchstäblich erzwungene Lovestory zwischen den beiden, mit der sich Seb ultra unwohl fühlt (weil: gay), war irgendwie unnötig.
Ich liebe dagegen die Kritik an toxischer Positivität, dem Glücksdiktat unserer Gesellschaft und der oft seltsamen Therapien, die nicht hinterfragt werden. Der Autor treibt das auf die Spitze und zeigt auf, wie ein solches System, das ja von allen akzeptiert wird, missbraucht werden kann.
Also: Spannung, Gesellschaftskritik, Coming of Age, eine bisschen Romance... Absolute Empfehlung!