Wichtig und mitreißend
Das Cover dieses Jugendromans wirkt fast etwas gruselig. Hinter dem lächelnden Smiley verbirgt sich ein Totenkopf. Außerdem ist der Hintergrund vollständig in Schwarz gehalten. Ich finde den Farbverlauf innerhalb des Schriftzuges schön und das Cover ist insgesamt sehr passend. Denn auch im Inneren des Romans versteckt sich hinter dem schönen Schein des Mental-Health-Programms deutlich mehr Dunkles, als zunächst zu ahnen ist. Mit der Zeit findet man zusammen mit Sebastian immer mehr heraus und hinterfragt das ganze System. Die Figuren sind ziemlich unterschiedlich und aus meiner Sicht relativ tiefgehend ausgestaltet. Auch das Programm „Happy Head“ ist bis ins Detail durchdacht, das merkt man während des Lesens deutlich. Die gesamte Idee des Romans fand ich von Anfang an sehr interessant und beim Lesen hat sich dies bestätigt. Die verschiedenen Challenges fand ich spannend bis hin zu wirklich erschreckend. Da ging es ziemlich rasant voran. Ich hätte eher gedacht, dass die Geschichte sich etwas sanfter entwickeln würde. Das ist der einzige Punkt, der mir nicht hundertprozentig zugesagt hat.
Sebastian wirkt zwischendurch oft unbeholfen in der Kommunikation mit anderen Menschen, aber seine Gedanken waren fast immer sehr gut nachvollziehbar und authentisch. Insgesamt ist er ein sehr sympathischer Protagonist und hat einige Stärken, auch wenn ihm diese noch nicht sehr bewusst sind. – Aber dafür ist nimmt er ja auch an dem Happy-Head-Programm teil. Mich hätten noch die Gedanken der anderen zentralen Figuren interessiert, vielleicht hätte da ein Erzählerwechsel gut getan, aber so baut der Leser schnell eine Verbindung zu Sebastian auf. Der Jugendroman lässt sich flüssig lesen und ist nahezu durchgehend spannend – man fiebert die ganze Zeit mit Sebastian mit.
Mein Fazit: Ein sehr spannender Jugendroman über Glück und Kontrolle – sehr aktuell und mitreißend. Ich kann das Buch nur empfehlen!
Sebastian wirkt zwischendurch oft unbeholfen in der Kommunikation mit anderen Menschen, aber seine Gedanken waren fast immer sehr gut nachvollziehbar und authentisch. Insgesamt ist er ein sehr sympathischer Protagonist und hat einige Stärken, auch wenn ihm diese noch nicht sehr bewusst sind. – Aber dafür ist nimmt er ja auch an dem Happy-Head-Programm teil. Mich hätten noch die Gedanken der anderen zentralen Figuren interessiert, vielleicht hätte da ein Erzählerwechsel gut getan, aber so baut der Leser schnell eine Verbindung zu Sebastian auf. Der Jugendroman lässt sich flüssig lesen und ist nahezu durchgehend spannend – man fiebert die ganze Zeit mit Sebastian mit.
Mein Fazit: Ein sehr spannender Jugendroman über Glück und Kontrolle – sehr aktuell und mitreißend. Ich kann das Buch nur empfehlen!