✨ Zwischen Glücksversprechen und dunkler Wahrheit, ein Buch, das nicht loslässt ✨

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nadjadn Avatar

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Manchmal liest man ein Buch, und es bleibt einfach im Kopf hängen. Genau so ging es mir mit HappyHead. Schon nach den ersten Seiten war ich mitten in Sebs Welt und ehrlich gesagt wollte ich da gar nicht mehr raus.

Seb ist kein typischer Held. Er ist unsicher, fühlt sich fehl am Platz und wünscht sich einfach, endlich irgendwo dazuzugehören. Genau das macht ihn so greifbar. Man erkennt eigene Gedanken und Zweifel wieder, dieses Gefühl, nicht genug zu sein und trotzdem zu hoffen, dass sich irgendwann alles richtig anfühlt.

Als er zum geheimnisvollen „HappyHead“-Programm eingeladen wird, wirkt es zuerst wie die Chance seines Lebens. Doch schnell merkt man: Hier stimmt etwas ganz und gar nicht. Die Atmosphäre kippt langsam, fast unmerklich, und plötzlich sitzt man da und denkt ständig: Was läuft hier eigentlich wirklich? 😨

Besonders berührt hat mich die Beziehung zwischen Seb und Finn. Keine kitschige Liebesgeschichte, sondern vorsichtig, ehrlich und manchmal schmerzhaft. Zwei Menschen, die selbst nicht genau wissen, wo sie stehen, und trotzdem zueinander finden. Diese Momente fühlen sich unglaublich echt an. ❤️

Das Buch schafft eine Mischung aus Thriller-Spannung und emotionaler Tiefe. Man fiebert mit, wird wütend, hofft, leidet und kann einfach nicht aufhören zu lesen. Und dann kommt dieses Ende… und man sitzt da, sprachlos, und will sofort weiterlesen.


💭 Mein Fazit:

HappyHead ist spannend, düster, emotional und überraschend nahbar. Kein leichtes Jugendbuch, sondern eine Geschichte über Druck, Zugehörigkeit und die Frage, was Glück eigentlich bedeutet.

Ein Buch, das unter die Haut geht und noch lange nach dem Lesen nachwirkt.

⭐⭐⭐⭐⭐