Schön!

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laumannmaxi Avatar

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Die Leseprobe vermittelt sofort, worum es hier wirklich geht: nicht um „Wunschdenken“, sondern um eine tägliche Praxis, die Mindset, Sprache und Handlungen miteinander verbindet. Emma Mumford erklärt das „Gesetz der Anziehung“ sehr zugänglich – mit einem Ton, der motivierend und direkt ist (inklusive ihres typischen „Queen“-Vibes), und nimmt Leser:innen dabei an die Hand, ohne es unnötig kompliziert zu machen. Besonders überzeugend finde ich die Struktur: Statt nur „bitten, glauben, empfangen“ wird der Prozess in fünf Schritte ausgebaut (Bitte, Glaube, Vertraue, Lass los, Empfange). Dadurch wirkt das Konzept greifbarer – vor allem, weil „Vertraue“ und „Lass los“ als eigene Etappen beschrieben werden und klar wird, dass es nicht nur um Visualisierung geht, sondern auch um Haltung, Alltag und (zielgerichtete) Entscheidungen. Richtig stark ist auch der praktische Teil: Die Leseprobe erklärt, wie man das 44-Karten-Deck nutzt – entweder als Antwort auf eine konkrete Frage oder als tägliche Orientierung. Dazu kommt das Booklet-Prinzip, das ich als extrem alltagstauglich empfinde: Jede Karte liefert nicht nur eine Affirmation, sondern auch Erklärung, Journaling-Impulse, Ritualideen und sogar Heilstein-Empfehlungen (optional, nicht als Muss). Das macht das Set zu mehr als „schönen Sprüchen“ – es ist eher eine kleine Toolbox für regelmäßige Selbstreflexion. Ein Detail, das mich zusätzlich abgeholt hat, ist die Idee der 21-Tage-Routine: Eine Affirmation über einen Zeitraum bewusst zu wiederholen, den eigenen „Glaubens-Score“ zu tracken und die Veränderung zu beobachten, gibt dem Ganzen eine klare, machbare Form – ohne Leistungsdruck. Fazit nach der Leseprobe: Wer Manifestation/Spiritualität mag und sich eine konkrete, tägliche Praxis wünscht, bekommt hier ein sehr rundes, niedrigschwelliges System: schön gestaltet, leicht anwendbar und mit genug Tiefe, um nicht nach zwei Tagen wieder im Regal zu landen.