Spannend und ehrlich

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soundso Avatar

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In einer neuen Stadt hoffen die Blums auf einen Neuanfang – doch Riverburg entpuppt sich schnell als Ort, an dem Machtmissbrauch hinter der bürgerlichen Fassade gedeiht. Als Hazel sich gegen die verstörenden Forderungen des Schuldirektors stellt, stößt sie unbeabsichtigt eine Lawine aus Konflikten, Solidarität und gesellschaftlichen Enthüllungen an.
Jessica Berger Gross erzählt diese Geschichte mit feinem Humor und großer Sensibilität für Zwischentöne. Das Buch überzeugt vor allem in den ersten Kapiteln durch seine starke Heldin, die zeigt, wie wichtig Selbstbehauptung und freie Entscheidungen sind. Es bietet nicht nur spannende Handlung, sondern auch ein nachhallendes Nachdenken darüber, was junge Frauen täglich erleben – und warum Mut, Grenzen zu setzen, so essenziell ist. Genau deshalb würde ich dieses Buch lesen: um mehr über die Kraft weiblicher Autonomie zu erfahren und über mich selbst zu lernen.