Wer weiß wieviel Frauen so ein Angebot tatsächlich gemacht wird! Es ist gut, dass man darüber spricht!
Der Einstieg in die Geschichte hat bei mir sofort Wirkung gezeigt. Vor allem, weil hier ein sensibles, gesellschaftlich relevantes Thema aufgegriffen wird. Das Cover hat mich auf den ersten Blick neugierig gemacht: Es wirkt ansprechend und modern, steht aber in einem deutlichen Kontrast zur Schwere der Thematik, was einen gewissen Reiz erzeugt und mich dazu gebracht hat, genauer hinzuschauen.
Der Schreibstil ist eher sachlich gehalten, was die Situationen sehr direkt und unverblümt wirken lässt. Diese nüchterne Art zu erzählen unterstreicht das bedrückende Setting, auch wenn manche Szenen fast zu schnell überwunden scheinen. Gerade dadurch entsteht aber eine gewisse Spannung: Man ahnt, dass unter der Oberfläche noch viel Unausgesprochenes lauert. Die Leseprobe liest sich dementsprechend schnell, aber sie hinterlässt ein Unbehagen, das neugierig macht.
Die Figuren, insbesondere die Protagonistin, wirken greifbar und verletzlich, zugleich aber entschlossen. Ich finde spannend, wie sich ihre innere Stärke langsam abzeichnet, obwohl die Dynamiken um sie herum eindeutig gegen sie arbeiten. Bereits jetzt werden Machtstrukturen sichtbar, die in Kleinstadtmilieus leider allzu realistisch erscheinen.
Von der weiteren Geschichte erwarte ich, dass sie die psychologischen Mechanismen und Hindernisse, mit denen Betroffene konfrontiert sind, noch stärker beleuchtet. Besonders interessiert mich, wie Hazel ihren Weg findet, wer sie unterstützt und welche Konsequenzen ihr Widerstand hat. Ich würde definitiv weiterlesen, weil ich wissen möchte, wie die Autorin diese schwierige Thematik weiterführt – und ob der Mut der Protagonistin überzeugend und differenziert dargestellt wird.
Der Schreibstil ist eher sachlich gehalten, was die Situationen sehr direkt und unverblümt wirken lässt. Diese nüchterne Art zu erzählen unterstreicht das bedrückende Setting, auch wenn manche Szenen fast zu schnell überwunden scheinen. Gerade dadurch entsteht aber eine gewisse Spannung: Man ahnt, dass unter der Oberfläche noch viel Unausgesprochenes lauert. Die Leseprobe liest sich dementsprechend schnell, aber sie hinterlässt ein Unbehagen, das neugierig macht.
Die Figuren, insbesondere die Protagonistin, wirken greifbar und verletzlich, zugleich aber entschlossen. Ich finde spannend, wie sich ihre innere Stärke langsam abzeichnet, obwohl die Dynamiken um sie herum eindeutig gegen sie arbeiten. Bereits jetzt werden Machtstrukturen sichtbar, die in Kleinstadtmilieus leider allzu realistisch erscheinen.
Von der weiteren Geschichte erwarte ich, dass sie die psychologischen Mechanismen und Hindernisse, mit denen Betroffene konfrontiert sind, noch stärker beleuchtet. Besonders interessiert mich, wie Hazel ihren Weg findet, wer sie unterstützt und welche Konsequenzen ihr Widerstand hat. Ich würde definitiv weiterlesen, weil ich wissen möchte, wie die Autorin diese schwierige Thematik weiterführt – und ob der Mut der Protagonistin überzeugend und differenziert dargestellt wird.