Zwischen Machtmissbrauch und Humor

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jule89 Avatar

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Ich muss gestehen anhand des Covers hätte ich mit einem unscheinbaren Südstaaten Roman gerechnet. Beim Titel wurde ich schon etwas misstrauisch und der Klappentext hat mich dann umgehauen. Mit so einem krassen Thema hätte ich nicht gerechnet!

Die Aufteilung des Buches, das jedes Kapitel die Sicht eines Familienmitgliedes erzählt, gefällt mir sehr. Schade das die Leseprobe nicht auch noch ein Kapitel von Gus enthält. Jedes Mitglied hat sein ganz persönliches Päckchen mit Sorgen und Problemen zu tragen, mich würde interessieren in wie weit sie sich den anderen öffnen und geschlossen als Familie versuchen die Probleme zu lösen.. oder ob durch Hazels Geschichte alles andere etwas in den Schatten gestellt wird und Wolf dadurch weniger Beachtung erhält. Oder die Familie an allem sogar zerbricht. Auch wie sich die Situation, wie erwähnt, auf die Stadt auswirkt macht mich neugierig.

Bisher gefällt mir der Schreibstil und die Umsetzung von Jessica Berger Gross sehr gut. Trotz des schwierigen Themas liest es sich sehr "leicht" und kein bisschen nüchtern.