erstes Jahreshighlight

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern Voller Stern
gagamaus Avatar

Von

"Hazel sagt nein" hat mich nach der Leseprobe sofort gefesselt. Ich war gespannt, ob das Buch dann die hohen Erwartungen erfüllen kann. Und was soll ich sagen, es konnte. Aber der Reihe nach.

Es geht um Hazel, gerade mit Familie aus New York in die Kleinstadt gezogen an ihrem ersten Tag auf der Highschool. Ihr letztes Jahr. Wichtig für die Bewerbungen an den guten Unis. Sie wird während des Unterrichts zum Direktor gerufen und der macht ihr ein deutlich unmoralisches Angebot. Ein Jahr lang seine Geliebte. Das würde er jedes Jahr so machen. Und Hazel sagt bekanntlich nein.

Das bringt mehrere Steine ins Rollen und erst wird die Familie mal komplett überrollt. Positiv fand ich, dass die Eltern und der Bruder immer zu ihr halten. Aber ihnen war anfangs auch nicht klar, dass jeder auf seine Weise nun mit den Folgen zu kämpfen haben wird. Denn schnell wird die Sache publik und während ihnen Steine und Schlimmeres in den Vorgarten geschmissen werden und der jüngere Bruder sich ausgegrenzt und überfordert fühlt sucht jeder nach einem Weg heraus aus diesem Fiasko. Allen voran Hazel, die nicht weißt, wie sie das Geschehene für sich einordnen soll, da so viel von außen auf sie einprasselt.

Toll fand ich, dass die Figuren an der Krise wachsen. Dass die Krise viele verschiedenen Seiten hat und sich anders entwickelt, als man im ersten Augenblick glaubt.

Für mich ein Jahreshighlight gleich im Januar. Das Buch solllte man lesen.