Es hätte so gut werden können!
Mit dem Umzug von Brooklyn nach Riverburg erhoffen sich der Uni-Professor Gus und seine Frau Claire einiges. Neben günstigeren Lebenshaltungskosten und einem höheren Einkommen versprechen sie sich ein besseres Bildungssystem für ihre Kinder, die 18 jährige Tochter Hazel und den 11 jährigen Sohn Wolf.
Doch als Hazel an ihrem 1.Schultag an der Highschool ein sexuelles "Angebot" von ihrem Schuldirektor erhält und Nein sagt, setzt sich eine gesellschaftliche Dynamik in dem beschaulichen Ort in Gang, die die Hoffnung auf ein idyllisches Leben der Familie zu zerstören droht!
Der Schreibstil ist spannungsgeladen und dicht, und lässt sich recht gut lesen. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei die stärksten die von Hazel und Wolf sind.
Dagegen sind die der Eltern leider eher schwach, oft empfand ich die Reaktionen beider Elternteile fast unreif und teils nicht nachvollziehbar.
Gus scheint in seiner Rolle als Vater, als auch als Uniprofessor, nicht gefestigt zu sein. Claire hat mehr mit sich und ihrer Schaffenskrise zu tun als mit ihrer Rolle als Mutter.
Bei Hazel lässt sich eine persönliche Weiterentwicklung beobachten und sie scheint stellenweise reifer als ihre Mutter zu sein.
Der 11 jährige Wolf zeigt Reaktionen und Gedankengänge, die nicht immer altersentsprechend sind.
Für mich war das Familiengefüge zu wenig ausgearbeitet, sodass einige Reaktionen innerhalb dessen nicht immer schlüssig waren.
Leider gleitet die Story um Hazel häufig ab zu Nebenschauplätzen rund um die Probleme der Eltern. Der eigentliche Grundgedanke der Story mit dem Schwerpunkt auf Hazel`s Erfahrung des Übergriffs durch den Schuldirektor und den daraus folgenden gesellschaftlichen Reaktionen und Konsequenzen für die gesamte Familie wären, ausreichend ausgearbeitet, durchaus Stoff genug gewesen für ein richtig gutes Buch!
Auch die recht flotte "positive" Wendung für Hazel fand ich etwas übertrieben und nicht ganz stimmig.
Das Cover gefällt mir gut, es könnte die Hoffnung der Familie auf ein idyllisches Leben spiegeln.
Leider nur 3 von 5 Punkten!
Doch als Hazel an ihrem 1.Schultag an der Highschool ein sexuelles "Angebot" von ihrem Schuldirektor erhält und Nein sagt, setzt sich eine gesellschaftliche Dynamik in dem beschaulichen Ort in Gang, die die Hoffnung auf ein idyllisches Leben der Familie zu zerstören droht!
Der Schreibstil ist spannungsgeladen und dicht, und lässt sich recht gut lesen. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, wobei die stärksten die von Hazel und Wolf sind.
Dagegen sind die der Eltern leider eher schwach, oft empfand ich die Reaktionen beider Elternteile fast unreif und teils nicht nachvollziehbar.
Gus scheint in seiner Rolle als Vater, als auch als Uniprofessor, nicht gefestigt zu sein. Claire hat mehr mit sich und ihrer Schaffenskrise zu tun als mit ihrer Rolle als Mutter.
Bei Hazel lässt sich eine persönliche Weiterentwicklung beobachten und sie scheint stellenweise reifer als ihre Mutter zu sein.
Der 11 jährige Wolf zeigt Reaktionen und Gedankengänge, die nicht immer altersentsprechend sind.
Für mich war das Familiengefüge zu wenig ausgearbeitet, sodass einige Reaktionen innerhalb dessen nicht immer schlüssig waren.
Leider gleitet die Story um Hazel häufig ab zu Nebenschauplätzen rund um die Probleme der Eltern. Der eigentliche Grundgedanke der Story mit dem Schwerpunkt auf Hazel`s Erfahrung des Übergriffs durch den Schuldirektor und den daraus folgenden gesellschaftlichen Reaktionen und Konsequenzen für die gesamte Familie wären, ausreichend ausgearbeitet, durchaus Stoff genug gewesen für ein richtig gutes Buch!
Auch die recht flotte "positive" Wendung für Hazel fand ich etwas übertrieben und nicht ganz stimmig.
Das Cover gefällt mir gut, es könnte die Hoffnung der Familie auf ein idyllisches Leben spiegeln.
Leider nur 3 von 5 Punkten!