Es passiert überall
Familie Blum ist nach Riverburg, Maine gezogen. Papa Gus hat einen Platz am College und unterrichtet, Hazel und Wolf gehen in die Schule und Mama Claire ist zu Hause und versucht Kleidung zu designen (Sabbatjahr). Am ersten Schultag wird Hazel zum Direktor gerufen. Diesen kannte sie bereits aus den Ferien, da hat sie ihn im Schwimmbad getroffen und sie haben über Literatur gesprochen. Sie hatten sich gut unterhalten. Nach kurzem Geplauder eröffnet ihr der Direktor, dass er sich dieses Jahr Hazel ausgesucht hat, um sie zu fördern. Hazel ist angewidert und geschockt und sagt demonstrativ Nein.
Hazel erzählt es ihrer Familie und dann läuft alles aus dem Ruder.
Ich bin zu einer Zeit aufgewachsen, wo der Film "Angeklagt" mit Jodie Foster etwas Bahnbrechendes und Schockierendes war. Wir haben alle die Bill Cosby Show gesehen und fanden sie gut. Wenn wir in der Schule unsere Mitschüler geärgert haben, hat keiner laut Mobbing geschrien und den Schulpsychologen brauchten wir nur, weil eine Mitschülerin sich weigerte sich mündlich zu beteiligen, obwohl sie das Wissen dazu hatte. Quasi eine heile Welt. Jetzt in meiner Lebensmitte ist mir dass, was in der Welt passiert manchmal zu viel. Die übertriebene Berichterstattung, die reißerischen Schlagzeilen und die Darstellung in schwarz und weiß.
Ich war neugierig, was Jessica Berger Gross aus dem Thema sexuelle Nötigung macht. Wie realistisch, übertrieben, anklagend, diffamierend oder absurd die Geschichte sich entwickelt. Und ich war positiv überrascht bis zur Hälfte. Bis dahin war Wolf mein definitiver Lieblingscharakter, bis Hazel übernahm. Denn genau wie es mir zu viel wurde, war es auch bei Hazel und das fand ich extrem gut.
Schwierigkeiten hatte ich am Anfang (oder immer zu) mit Mama Claire, die kiffend auf der Terrasse saß. Ja, ich habe nachgeschaut, ob das in Maine legal ist. Denn mit so etwas bin ich vorher nicht in Berührung gekommen.
Alles in allem fand ich das Buch gut geschrieben, leicht zu lesen und emotional stark.
Fazit: Lesenswert. Regt zum Nachdenken an.
Hazel erzählt es ihrer Familie und dann läuft alles aus dem Ruder.
Ich bin zu einer Zeit aufgewachsen, wo der Film "Angeklagt" mit Jodie Foster etwas Bahnbrechendes und Schockierendes war. Wir haben alle die Bill Cosby Show gesehen und fanden sie gut. Wenn wir in der Schule unsere Mitschüler geärgert haben, hat keiner laut Mobbing geschrien und den Schulpsychologen brauchten wir nur, weil eine Mitschülerin sich weigerte sich mündlich zu beteiligen, obwohl sie das Wissen dazu hatte. Quasi eine heile Welt. Jetzt in meiner Lebensmitte ist mir dass, was in der Welt passiert manchmal zu viel. Die übertriebene Berichterstattung, die reißerischen Schlagzeilen und die Darstellung in schwarz und weiß.
Ich war neugierig, was Jessica Berger Gross aus dem Thema sexuelle Nötigung macht. Wie realistisch, übertrieben, anklagend, diffamierend oder absurd die Geschichte sich entwickelt. Und ich war positiv überrascht bis zur Hälfte. Bis dahin war Wolf mein definitiver Lieblingscharakter, bis Hazel übernahm. Denn genau wie es mir zu viel wurde, war es auch bei Hazel und das fand ich extrem gut.
Schwierigkeiten hatte ich am Anfang (oder immer zu) mit Mama Claire, die kiffend auf der Terrasse saß. Ja, ich habe nachgeschaut, ob das in Maine legal ist. Denn mit so etwas bin ich vorher nicht in Berührung gekommen.
Alles in allem fand ich das Buch gut geschrieben, leicht zu lesen und emotional stark.
Fazit: Lesenswert. Regt zum Nachdenken an.