Fehlender Tiefgang zu einem Wichtigen Thema

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nadibei Avatar

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Seit Ankündigung stand das Buch auf meiner Wunschliste und so konnte ich es gar nicht abwarten, mir dieses zu holen und zu starten.
Der Anfang des Buches hat mir sehr gut gefallen, da man ziemlich schnell beim Kern des Themas war und dieser gut beschrieben wurde. Doch im Laufe der Geschichte hat das ganze seinen Reiz verloren.
Hazel ist ein Mädchen/junge Frau in Ihrem Abschlussjahr und wird vom Direkt aufgefordert S** mit Ihm zu haben, Sie traut sich Nein zu sagen und somit nimmt die Geschichte Ihren Lauf.
Es wird versucht, das Thema aufzuarbeiten und verschiedene Stimmen bekommen eine Plattform. So wird das Geschehene aus Sicht von Hazels Mutter, Ihrem Vater und Ihrem kleinen Bruder gespiegelt und wie diese mit dem ganzen Umgehen.
Als dann jedoch immer mehr auf die Schiene der Aufklärung gedrückt wird und dazu die Vermarktung von Hazels Erlebnis gedrängt wird, verliert für mich das ganze Buch seinen Aufklärungswillen, da es meiner Meinung nach nur noch um Termine, Podcasts, Interviews etc. geht und nicht mehr um den eigentlich aufzuarbeitenden Punkt.
Alles in allem ein gutes Buch, dass mir zum lesen sehr gefallen hat. Bei der Wichtigkeit des Themas jedoch für mich nicht ganz auf den Punkt gebracht.