Gutes Thema
In dem Roman geht es um Hazel, die mit ihrer Familie von New York in eine Kleinstadt nach Maine zieht. Dort ist sie dann die diesjährige „Auserwählte“ des Lehrers. Geistesgegenwärtig und glücklicherweise antwortet sie mit „Nein“ auf seine Frage. Als sie dies zu Hause ihrer Mutter und später ihrem Vater erzählt, beschließen sie ihn zu melden. Auch wenn Hazel die ganze Sache am liebsten auf sich beruhen lassen will.
Nun kommt der Ball erst so richtig ins Rollen. Der Täter leugnet die Geschehnisse natürlich und beschuldigt Hazel, dass sie mit ihm geflirtet hätte etc. Typische Täter-Opfer-Umkehr also. Auch viele Leute aus dem Kollegium stehen hinter ihm, denn er ist ja so ein guter Lehrer, der so viel Gutes für die Schule getan hat. Hazels komplette Familie steht nun im Zentrum der Aufmerksamkeit der Stadt. Sie bekommen Hassnachrichten und antisemitische Drohungen. Hazel erlebt eine depressive Phase, doch findet nach und nach wieder zu ihrer alten Selbst zurück. Auch ehemalige Schülerinnen melden sich nun und Hazel beginnt ihre Geschichte öffentlich über verschiedenen Medien zu teilen.
Das Buch liest sich super schnell. Ist kein literarisches Meisterwerk und enthielt für meinen Geschmack zu viele Anglizismen und Jugendwörter (ok, bin wohl mittlerweile auch ein Boomer). Aber es thematisiert Wichtiges und spiegelt die Realität von vielen (jungen) Frauen weltweit wider. Es kann daher sicher Mut machen „Nein“ zu sagen und sexistische Handlungen zu benennen und anzuzeigen. Toll fand ich auch, dass ihre Familie jederzeit hinter ihr stand und das Erlebte nie angezweifelt hat.
Nun kommt der Ball erst so richtig ins Rollen. Der Täter leugnet die Geschehnisse natürlich und beschuldigt Hazel, dass sie mit ihm geflirtet hätte etc. Typische Täter-Opfer-Umkehr also. Auch viele Leute aus dem Kollegium stehen hinter ihm, denn er ist ja so ein guter Lehrer, der so viel Gutes für die Schule getan hat. Hazels komplette Familie steht nun im Zentrum der Aufmerksamkeit der Stadt. Sie bekommen Hassnachrichten und antisemitische Drohungen. Hazel erlebt eine depressive Phase, doch findet nach und nach wieder zu ihrer alten Selbst zurück. Auch ehemalige Schülerinnen melden sich nun und Hazel beginnt ihre Geschichte öffentlich über verschiedenen Medien zu teilen.
Das Buch liest sich super schnell. Ist kein literarisches Meisterwerk und enthielt für meinen Geschmack zu viele Anglizismen und Jugendwörter (ok, bin wohl mittlerweile auch ein Boomer). Aber es thematisiert Wichtiges und spiegelt die Realität von vielen (jungen) Frauen weltweit wider. Es kann daher sicher Mut machen „Nein“ zu sagen und sexistische Handlungen zu benennen und anzuzeigen. Toll fand ich auch, dass ihre Familie jederzeit hinter ihr stand und das Erlebte nie angezweifelt hat.