Hat meine Erwartungen übertroffen
Familie Blum zieht aus dem trubeligen New York City irgendwo ins Nirgendwo von Maine, da Vater Gus eine Professur an einem Kleinstadtcollege angeboten bekommen hat. Mutter Claire und die beiden Kinder, Hazel und Wolf, geben ihr Bestes, sich schnellstmöglich in der Kleinstadtidylle einzuleben. Doch direkt am ersten Schultag passiert Hazel etwas, das sie komplett aus der Bahn wirft – ihr Direktor sagt ihr unverblümt ins Gesicht, dass er mit ihr Sex haben möchte. Tja, und Hazel sagt „Nein“.
Die Ereignisse, die dadurch in Gang gesetzt werden sind schmervoll, unglaublich, aber auch empowernd und vor allem stellen sie das Leben eines jeden einzelnen Familienmitglieds einmal auf den Kopf.
Und genau das fand ich so gut an dem Buch: es geht nicht nur auf die Konsequenzen, die sich daraus für Hazels Dasein ergeben ein, sondern es denkt viel weiter. Eine solche Geschichte hat Einfluss auf so viele Menschen und deren Leben, ob es nun die Freundschaft zwischen Hazels Bruder Wolf und der Tochter des Direktors ist oder die berufliche Situation von Hazels Vater. Alles hängt irgendwie mit drin und nichts kann losgelöst voneinander betrachtet werden, so wie das in Familien und anderen engen Verbünden von Menschen eben so ist. Jede*r trägt schwer an so einem Vorfall, vor allem dann, wenn neben der eigentlichen Tat auch noch Verleumdungsvorwürfe und antisemitische Aussagen laut werden. Dennoch steht ganz klar Hazels (Gefühls-)Lage im Vordergrund, was nach so einem Vorfall natürlich auch nicht anders sein darf.
Die Geschichte ist super komplex und das, obwohl die Hauptfigur ein Teenager ist und das Kleinstadtsetting eher gemütlich und eindimensional wirken kann. Viele Themen fließen mit ein, ohne die Geschichte zu überladen. Die Charaktere sind ganz liebevoll gezeichnet und so hatte ich super schnell das Gefühl, jede Person der Familie gut zu kennen.
Die Ereignisse, die dadurch in Gang gesetzt werden sind schmervoll, unglaublich, aber auch empowernd und vor allem stellen sie das Leben eines jeden einzelnen Familienmitglieds einmal auf den Kopf.
Und genau das fand ich so gut an dem Buch: es geht nicht nur auf die Konsequenzen, die sich daraus für Hazels Dasein ergeben ein, sondern es denkt viel weiter. Eine solche Geschichte hat Einfluss auf so viele Menschen und deren Leben, ob es nun die Freundschaft zwischen Hazels Bruder Wolf und der Tochter des Direktors ist oder die berufliche Situation von Hazels Vater. Alles hängt irgendwie mit drin und nichts kann losgelöst voneinander betrachtet werden, so wie das in Familien und anderen engen Verbünden von Menschen eben so ist. Jede*r trägt schwer an so einem Vorfall, vor allem dann, wenn neben der eigentlichen Tat auch noch Verleumdungsvorwürfe und antisemitische Aussagen laut werden. Dennoch steht ganz klar Hazels (Gefühls-)Lage im Vordergrund, was nach so einem Vorfall natürlich auch nicht anders sein darf.
Die Geschichte ist super komplex und das, obwohl die Hauptfigur ein Teenager ist und das Kleinstadtsetting eher gemütlich und eindimensional wirken kann. Viele Themen fließen mit ein, ohne die Geschichte zu überladen. Die Charaktere sind ganz liebevoll gezeichnet und so hatte ich super schnell das Gefühl, jede Person der Familie gut zu kennen.