Hazel
Die Familie Blum zieht aus der Großstadt aufs Land um ein ruhigeres Leben zu haben. Gleich am ersten Schultag wird die achtzehnjährige Hazel zum Direktor zitiert. Er erzählt ihr unglaubliches – jedes Jahr sucht er sich eine andere Schülerin aus der Abschlussklasse aus um eine sexuelle Beziehung mit ihr einzugehen. Und in diesem Jahr ist es Hazel ?
Als ich das Buch gesehen habe und die Leseprobe gelesen hatte, dachte ich „ein Thema das Mut verlangt“ und ich es gerne lesen würde. An Anfang geht es heftig los und man denkt, wenn das so weitergeht? Die Familie will das Thema für sich behalten, aber das klappt nicht. Zunächst wird es aus der Perspektive der Eltern und des Bruders geschildert, dann mehr von Hazel. Gut fand ich, das nicht der Täter im Mittelpunkt stand, sondern das Opfer und das war gut so. Es wurden mir allerdings auch zu viele Themen behandelt, die mit der Geschichte an sich nichts zu tun hatten. Das habe ich teilweise als überflüssig empfunden. Auch gibt es einige Längen, die mich gestört haben und mit dem Schreibstil konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Ein mutiges Thema, aber nicht gut umgesetzt – schade.
Leider reiche es bei mir nur für 3 Sterne.