Ich sag nööö zu Hazel
Worum geht’s?
Hazel Blum hat’s nicht leicht. Erst zieht die ganze Familie aus Brooklyn ins beschauliche Riverburg, und dann kommt der Direktor am ersten Schultag nach den Ferien mit einer schier unglaublichen Forderung. Jedes Jahr sucht er sich eine Schülerin aus, mit der er eine sexuelle Beziehung eingeht, und dieses Jahr hat er sich Hazel ausgeguckt. Doch Hazel ist die Erste, die Nein! sagt. Und ab da nehmen die Ereignisse ihren Lauf, die nicht nur Hazels Zukunft betreffen, sondern die ihrer gesamten Familie.
Wie war’s?
Ich wollte „Hazel sagt Nein“ mögen, ehrlich. Leider ist es das erste Buch dieses Jahr, das ich nach ca. 2/3 abbrechen werde, weil es mich quasi in eine Leseflaute befördert hat.
Warum? Die Idee hat eigentlich jede Menge Potenzial, metoo ist ja nach wie vor aktuell und es hätte wirklich ein fesselndes Buch werden können.
Mir hat es aus zwei Gründen nicht gefallen. Die metoo-Story plätschert seicht dahin, die Charaktere bleiben für mich insgesamt eher farblos und blass. Irgendwie konnte ich mich nicht mit einer einzigen Person in diesem Buch identifizieren. Unglaubwürdig finde ich vor allem den Einstieg, in welcher Welt würde ein Schulleiter so plump mit einer solchen Forderung daherkommen? Kurz gesagt: Ich kaufe der Autorin ihre Story nicht ab.
Was mir außerdem so gar nicht gefällt, ist die deutsche Übersetzung. Okay, vielleicht bin ich als Literaturübersetzerin ein bisschen überkritisch, aber hier holpert und rumpelt es wirklich an allen Enden und ich könnte mir vorstellen, dass unter großem Zeitdruck gearbeitet wurde oder die Kollegin einfach keinen Zugang zum Text gefunden hat.
Fazit
Für mich war Hazel leider ein Nein!!! mit drei Ausrufezeichen und es gibt ausnahmsweise mal keine Leseempfehlung von mir.
Hazel Blum hat’s nicht leicht. Erst zieht die ganze Familie aus Brooklyn ins beschauliche Riverburg, und dann kommt der Direktor am ersten Schultag nach den Ferien mit einer schier unglaublichen Forderung. Jedes Jahr sucht er sich eine Schülerin aus, mit der er eine sexuelle Beziehung eingeht, und dieses Jahr hat er sich Hazel ausgeguckt. Doch Hazel ist die Erste, die Nein! sagt. Und ab da nehmen die Ereignisse ihren Lauf, die nicht nur Hazels Zukunft betreffen, sondern die ihrer gesamten Familie.
Wie war’s?
Ich wollte „Hazel sagt Nein“ mögen, ehrlich. Leider ist es das erste Buch dieses Jahr, das ich nach ca. 2/3 abbrechen werde, weil es mich quasi in eine Leseflaute befördert hat.
Warum? Die Idee hat eigentlich jede Menge Potenzial, metoo ist ja nach wie vor aktuell und es hätte wirklich ein fesselndes Buch werden können.
Mir hat es aus zwei Gründen nicht gefallen. Die metoo-Story plätschert seicht dahin, die Charaktere bleiben für mich insgesamt eher farblos und blass. Irgendwie konnte ich mich nicht mit einer einzigen Person in diesem Buch identifizieren. Unglaubwürdig finde ich vor allem den Einstieg, in welcher Welt würde ein Schulleiter so plump mit einer solchen Forderung daherkommen? Kurz gesagt: Ich kaufe der Autorin ihre Story nicht ab.
Was mir außerdem so gar nicht gefällt, ist die deutsche Übersetzung. Okay, vielleicht bin ich als Literaturübersetzerin ein bisschen überkritisch, aber hier holpert und rumpelt es wirklich an allen Enden und ich könnte mir vorstellen, dass unter großem Zeitdruck gearbeitet wurde oder die Kollegin einfach keinen Zugang zum Text gefunden hat.
Fazit
Für mich war Hazel leider ein Nein!!! mit drei Ausrufezeichen und es gibt ausnahmsweise mal keine Leseempfehlung von mir.