JA zu Hazel

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Die 18jährige Hazel Blum zieht mit ihren Eltern Claire und Gus sowie mit ihrem kleineren Bruder Wolf von Brooklyn in die Kleinstadt Riverburg. Bereits an ihrem ersten Tag in der neuen Highschool bekommt sie ein unerwartetes unmoralisches Angebot vom Schuldirektor. Hazel sagt nein. Und löst damit einen Sturm aus, mit dem nicht nur ihre Familie sondern der ganze Ort fertig werden muss. Denn der Schuldirektor ist ein angesehener Mann und viele glauben Hazel ganz einfach nicht.

Jessica Berger Gross hat viel hineingepackt in ihren Debütroman: #metoo, Antisemitismus, das so scheinbar beschauliche Leben in einer Kleinstadt, das Erwachsenwerden eines jungen Mädchens. Vor allem hat mir gefallen, dass hier eine Familie beschrieben wird, die zusammenhält und nicht an den Umständen zerbricht. Das wird verstärkt dadurch, dass abwechselnd aus Sicht aller Familienmitglieder geschrieben wird. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Und allein den Buchtitel finde ich toll. Große Leseempfehlung.