Macht + Preis des Neinsagens
Die 18-jährige Hazel Blum ist mit ihrer Familie aus New York in eine verschlafene Kleinstadt in Maine gezogen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, kommt für die Schülerin der Abschlussklasse gleich am ersten Schultag der Hammer: Sie wird ins Büro des Rektors beordert, wo es zu sexueller Nötigung kommt. Der perverse Schulleiter hat offenbar bereits während der Semesterferien im Schwimmbad Ausschau gehalten nach seinem nächsten alljährlichen Opfer und dabei Hazel ausgewählt. Aber die überrumpelte Hazel macht etwas unglaublich Mutiges: Sie sagt NEIN. Und sie geht mit dem Erlebten an die Öffentlichkeit.
Die Folgen für Hazel und ihre Familie sind einschneidend. Es beginnt mit Schmierereien vor dem Haus und Schwierigkeiten der Familie, am neuen Wohnort Anschluss zu finden. Doch das ist erst der Beginn der Hexenjagd, die eine ganze Kleinstadt erfasst und spaltet.
Dieser Roman ist so unterhaltsam wie wichtig. Er zeigt akribisch, fast tagebuchartig auf, welche Dynamiken ein solcher Missbrauchs auslöst, dass Opfer sich schuldig fühlen, während Täter überzeugend Theater spielen. Aus wechselnder Perspektive gibt die Autorin jedem Familienmitglied der Blums genügend Raum und eine eigene, starke Stimme. Ich bin stolz auf die Protagonistin Hazel Blum.
Die Folgen für Hazel und ihre Familie sind einschneidend. Es beginnt mit Schmierereien vor dem Haus und Schwierigkeiten der Familie, am neuen Wohnort Anschluss zu finden. Doch das ist erst der Beginn der Hexenjagd, die eine ganze Kleinstadt erfasst und spaltet.
Dieser Roman ist so unterhaltsam wie wichtig. Er zeigt akribisch, fast tagebuchartig auf, welche Dynamiken ein solcher Missbrauchs auslöst, dass Opfer sich schuldig fühlen, während Täter überzeugend Theater spielen. Aus wechselnder Perspektive gibt die Autorin jedem Familienmitglied der Blums genügend Raum und eine eigene, starke Stimme. Ich bin stolz auf die Protagonistin Hazel Blum.