Macht Spaß trotz gewichtiger Themen
Hazel zieht mit ihrer Familie nach Maine. An ihrem ersten Schultag an der neuen High School wird sie ins Büro des Direktors gerufen, der ihr verkündet, dass er jedes Jahr ein Mädchen auswählt, mit dem er das Jahr über Sex haben wird und dass sie dieses Jahr die Auserwählte wäre. Hazel ist schockiert und macht, was bisher noch keine vor ihr gemacht hat - sie sagt "Nein!" Und damit tritt sie einen Gang an Ereignissen los, der nicht nur ihr Leben, sondern das komplette Städtchen auf den Kopf stellen wird.
Die Geschichte wird aus verschiedenne POV erzählt, sämtliche Mitglieder aus Hazels Familie, ihre Mutter Claire, ihr Vater Gus und ihr kleiner Bruder Wolf kommen zu Wort. Diese verschiedenen Sichtweisen auf die Geschichte und die unterschiedlichen Handlungen zu kennen, macht großen Spaß und hat für mich gut zur Geschichte gepasst, weil sie einfach auch gezeigt hat, wie groß die Auswirkungen sind und welche Kreise das Ganze ziehen kann.
Das Buch greift viele wichtige Themen auf - Missbrauch, Selbstbestimmung, ADHS, Familie, Frauenrechte, Me Too, Erwachsenwerden und viele mehr. Daduch hat das Buch viel zum Nachdenken angeregt. Auch die Entwicklung, die die Geschichte genommen hat, hat mir gut gefallen.
Womit ich tatsächlich ein bisschen gestruggelt habe, war das Ende. Ich werde jetzt hier natürlich nicht spoilern, aber die Geschichte hätte für mich locker um 50 Seiten gekürzt werden können. Ein bisschen wirkte es auf mich, als hätte die Autorin einfach den Absprung nicht gefunden und immer noch ein paar Seiten hinzugefügt. Das hat dem Ganzen für mich leider etwas die Kraft genommen und hätte etwas roher, unauszerzählter mehr Aussagekraft gehabt.
Insgesamt habe ich "Hazel sagt nein" sehr gerne gelesen und hatte eine gute Zeit mit dem Buch.
Die Geschichte wird aus verschiedenne POV erzählt, sämtliche Mitglieder aus Hazels Familie, ihre Mutter Claire, ihr Vater Gus und ihr kleiner Bruder Wolf kommen zu Wort. Diese verschiedenen Sichtweisen auf die Geschichte und die unterschiedlichen Handlungen zu kennen, macht großen Spaß und hat für mich gut zur Geschichte gepasst, weil sie einfach auch gezeigt hat, wie groß die Auswirkungen sind und welche Kreise das Ganze ziehen kann.
Das Buch greift viele wichtige Themen auf - Missbrauch, Selbstbestimmung, ADHS, Familie, Frauenrechte, Me Too, Erwachsenwerden und viele mehr. Daduch hat das Buch viel zum Nachdenken angeregt. Auch die Entwicklung, die die Geschichte genommen hat, hat mir gut gefallen.
Womit ich tatsächlich ein bisschen gestruggelt habe, war das Ende. Ich werde jetzt hier natürlich nicht spoilern, aber die Geschichte hätte für mich locker um 50 Seiten gekürzt werden können. Ein bisschen wirkte es auf mich, als hätte die Autorin einfach den Absprung nicht gefunden und immer noch ein paar Seiten hinzugefügt. Das hat dem Ganzen für mich leider etwas die Kraft genommen und hätte etwas roher, unauszerzählter mehr Aussagekraft gehabt.
Insgesamt habe ich "Hazel sagt nein" sehr gerne gelesen und hatte eine gute Zeit mit dem Buch.