Schneeballeffekt nach Hazels Nein
Im Mittelpunkt des Romans steht Familie Blum. Vater Gus ist Amerikanistik-Dozent, Mutter Claire Modedesignerin, Hazel, 18, absolviert ihr letztes Jahr an der Highschool, Wolf, 12, besucht die Junior High.
Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht der vier Familienmitglieder geschrieben. Gus hat eine Dozentenstelle an der Riverburg University in Maine angenommen. Claire war zunächst froh über den Umzug nach Maine, vor allem da sie sich in Riverburg ein Haus leisten können, während sie in New York in einer kleinen Wohnung leben mussten. Hazel ist es relativ egal, wo sie ihr letztes Highschooljahr verbringt, da sie in einem Jahr sowie zum Studium ausziehen wird. Sie ist gut in der Schule, insbesondere in Englisch und hofft auf einen Studienplatz an ihrem Wunschcollege Vassar.
Den Sommer verbringen Hazel und Wolf im örtlichen Schwimmbad, wo sie den Schulleiter Richard White kennenlernen, der Hazel oft am Pool in ein Gespräch verwickelt. Am ersten Schultag wird sie in sein Büro zitiert, und White macht ihr ein ungeheuerliches Angebot: Jedes Jahr wählt er eine andere Schülerin aus, mit der er ins Bett geht, in diesem Jahr hat er Hazel auserwählt. Wenn sie seine Geliebte wird, wird er ihre College Bewerbung unterstützen und bei seinem Bekannten in Vassar ein gutes Wort für sie einlegen.
Hazel sagt Nein und verlässt sein Büro. Sie erzählt ihren Eltern von Whites unmoralischem Angebot und der damit einhergehenden Erpressung. Gus und Claire informieren sofort die College Vorsitzende und bekannte Feministin President Hill. Es dauert keinen Tag, bis sich die Nachricht in ganz Riverburg verbreitet und die Stadt in zwei Lager spaltet: Die einen sind auf der Seite von White, die anderen auf der von Hazel.
White war bislang in Riverburg sehr bekannt und beliebt, er hatte viel Gutes für die Highschool bewirkt. Er weist Hazels Anschuldigung zurück und behauptet, von ihr angemacht worden zu sein.
Dann passiert etwas, womit niemand gerechnet hatte: Hazel wird im ganzen Land berühmt. Interviews und Essays mit und von Hazel gehen viral, sie soll ein Memoir schreiben, die Literaturagent*innen wetteifern um ihre Gunst.
Doch Hazel ist unglücklich darüber, dass sie ihre Berühmtheit dem verhassten Schulleiter verdankt.
Leider konnte mich das Buch nicht fesseln, Hazels College Bewerbung nahm einen sehr großen Teil der Handlung ein, der für mich nicht interessant war. Ich konnte keine emotionale Nähe zu Hazel, Claire oder Gus herstellen, am sympathischen war mir der zwölfjährige Wolf, der in einem großen persönlichen Dilemma steckte. Die Kapitel aus Wolfs Sicht über seinen Traum von der Hauptrolle in der Schulaufführung und seine Freundschaft zu Gracie habe ich am liebsten gelesen.
In dem Buch wurden vor allem die negativen Seiten von Maine dargestellt. Claire sehnt sich nach New York und ihrer Freundin Ramona zurück und verflucht den strengen und langen Winter in Maine. Trotzdem bleibt Maine, das ich aus Die Hummerfrauen und den Büchern von Elizabeth Strout kenne, eines meiner absoluten Traumreiseziele.
Aufgrund der langatmigen Passagen und der fehlenden emotionalen Nähe zu den Charakteren vergebe ich 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die sich für das Leben einer amerikanischen Durchschnittsfamilie in Maine interessieren. Der #Metoo-Aspekt wird im Laufe der Handlung immer nebensächlicher.
Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht der vier Familienmitglieder geschrieben. Gus hat eine Dozentenstelle an der Riverburg University in Maine angenommen. Claire war zunächst froh über den Umzug nach Maine, vor allem da sie sich in Riverburg ein Haus leisten können, während sie in New York in einer kleinen Wohnung leben mussten. Hazel ist es relativ egal, wo sie ihr letztes Highschooljahr verbringt, da sie in einem Jahr sowie zum Studium ausziehen wird. Sie ist gut in der Schule, insbesondere in Englisch und hofft auf einen Studienplatz an ihrem Wunschcollege Vassar.
Den Sommer verbringen Hazel und Wolf im örtlichen Schwimmbad, wo sie den Schulleiter Richard White kennenlernen, der Hazel oft am Pool in ein Gespräch verwickelt. Am ersten Schultag wird sie in sein Büro zitiert, und White macht ihr ein ungeheuerliches Angebot: Jedes Jahr wählt er eine andere Schülerin aus, mit der er ins Bett geht, in diesem Jahr hat er Hazel auserwählt. Wenn sie seine Geliebte wird, wird er ihre College Bewerbung unterstützen und bei seinem Bekannten in Vassar ein gutes Wort für sie einlegen.
Hazel sagt Nein und verlässt sein Büro. Sie erzählt ihren Eltern von Whites unmoralischem Angebot und der damit einhergehenden Erpressung. Gus und Claire informieren sofort die College Vorsitzende und bekannte Feministin President Hill. Es dauert keinen Tag, bis sich die Nachricht in ganz Riverburg verbreitet und die Stadt in zwei Lager spaltet: Die einen sind auf der Seite von White, die anderen auf der von Hazel.
White war bislang in Riverburg sehr bekannt und beliebt, er hatte viel Gutes für die Highschool bewirkt. Er weist Hazels Anschuldigung zurück und behauptet, von ihr angemacht worden zu sein.
Dann passiert etwas, womit niemand gerechnet hatte: Hazel wird im ganzen Land berühmt. Interviews und Essays mit und von Hazel gehen viral, sie soll ein Memoir schreiben, die Literaturagent*innen wetteifern um ihre Gunst.
Doch Hazel ist unglücklich darüber, dass sie ihre Berühmtheit dem verhassten Schulleiter verdankt.
Leider konnte mich das Buch nicht fesseln, Hazels College Bewerbung nahm einen sehr großen Teil der Handlung ein, der für mich nicht interessant war. Ich konnte keine emotionale Nähe zu Hazel, Claire oder Gus herstellen, am sympathischen war mir der zwölfjährige Wolf, der in einem großen persönlichen Dilemma steckte. Die Kapitel aus Wolfs Sicht über seinen Traum von der Hauptrolle in der Schulaufführung und seine Freundschaft zu Gracie habe ich am liebsten gelesen.
In dem Buch wurden vor allem die negativen Seiten von Maine dargestellt. Claire sehnt sich nach New York und ihrer Freundin Ramona zurück und verflucht den strengen und langen Winter in Maine. Trotzdem bleibt Maine, das ich aus Die Hummerfrauen und den Büchern von Elizabeth Strout kenne, eines meiner absoluten Traumreiseziele.
Aufgrund der langatmigen Passagen und der fehlenden emotionalen Nähe zu den Charakteren vergebe ich 3,5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die sich für das Leben einer amerikanischen Durchschnittsfamilie in Maine interessieren. Der #Metoo-Aspekt wird im Laufe der Handlung immer nebensächlicher.