Von Anfang bis Ende fesselnd
Mein Körper gehört mir, mein Geist aber auch. In "Hazel sagt Nein" kommt beides zum Tragen. Anfangs beginnt das Buch recht niedrig schwellig, nachdem der erste Ausschlag der Spannungskurve geschafft ist. Angenehm in der Sprache, wenn gleich ich so manche umgangssprachliche Elemente herausgestrichen hätte, lässt sich das Buch in einem Rutsch durchlesen. So ähnlich habe ich es gemacht. Alle Familienmitglieder kommen in eigenen Kapiteln nacheinander vor. So erfahren wir viel über die Hintergründe bezüglich Hazels Eltern und ihren jüngeren Bruder. Sie alle haben ihre Beweggründe, genau so zu handeln, wie sie es tun. Zwischendurch kommen natürlich externe Protagonisten vor, die das Ihre zum Fortgang der Handlung beitragen. Der Direktor und seine Familie, die Literaturagentin, um nur die beiden wichtigsten zu nennen. Das Ende kommt überraschend und auch wieder nicht. Ich kann die Lektüre uneingeschränkt empfehlen und lege es der geneigten Leserschaft wärmstens ans Herz.