Wenn ein NEIN zur Zerreißprobe wird
Hazel zieht zum Beginn der Sommerferien mit ihrer Familie von New York in eine kleine Stadt in Main. Das beschauliche Leben ist völlig neu und wird vor allem von Hazel und ihrem Bruder Wolf kritisch beäugt. Doch endlich ist es ihren Eltern möglich ein bezahlbares Eigenheim, kurze Arbeitswege und ihren Kinder Chancen für ein gutes Studium zu verbinden.
Doch der erste Schultag verändert alles. Der Schuldirektor, mit dem Hazel im Schwimmbad bereits Bekanntschaft geschlossen und einige Gespräche über ihr Hobby der Literatur geführt hat, bestellt sie ihn sein Büro. Er hat sie dieses Jahr auserkoren seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, dafür verspricht er sich auch positiv bei ihrem Wunschcollege für sie einzusetzen. Hazel sagt jedoch ganz klar NEIN und vertraut sich ihrer Mutter an.
Die Leseprobe hatte mich mit ihrer Eindringlichkeit beeindruckt. Auch, dass wir abwechselnd aus allen Perspektiven der Familienzusammensetzung lesen ist ein ungewöhnliches und eindringlichen Stilmittel. Und doch habe ich etwas ganz anderes Erhalten, als ich erwartet hatte. Nicht schlecht, nur anders.
Wir erleben eine turbulente Zeit mit Familie Blum, in der sie vor allem an Anfang von einem Großteil der Gesellschaft ausgegrenzt und angefeindet werden. Doch eine Flucht ist nicht möglich, denn der Job ist bindend, am alten Arbeitsplatz keine Chance mehr. Das neue Haus hat alle finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft und ermöglicht keinen Rückzug in das teure New York.
Ich fand es eindringlich geschildert wie dieses Nein, wenn auch völlig richtig und von allen Familienmitgliedern absolut unterstützt,jeden Einzelnen von nun an persönlich beeinflusst.
Beispielsweise wird Hazel vorgeworfen, ihrerseits dem Direktor unsittliche Angebote gemacht zu haben und sich aus Rache so zu äußern. Entsprechend wird sie geschnitten und weiß nicht wer es gut mit ihr meint.
Oder Wolf, der muss seine Hauptrolle zum Theaterstück aufgeben, seine Freunde wenden sich von ihm ab.
Das Buch startet extrem stark und spricht sehr viele Themen an, vielleicht ein bisschen zu viele? Hazels Weg, ihre Geschichte zu erzählen und die Wellen die Dies trieb, fand ich dann etwas zu überzogen.
Und doch kann ich nicht sagen, dass es ein schlechtes Buch wäre, denn dass ist es nicht! Es greift ein Thema auf, welches leider überall auf der Welt immer aktuell sein wird. Denn Machtmissbrauch ist so alt wie die Welt und wird leider auch immer fortbestehen. Außerdem zeigt es auf, dass nicht nur das Opfer an sich betroffen ist, sondern auch sein Umfeld und die Familien der Täter an den Folgen solch einer Tat zu leiden haben.
Es braucht Mut NEIN zu sagen! Seit mutig und steht für euch ein. Ich denke das ist die wichtigste Botschaft, die vermittelt werden kann und steht für die Opfer, deren Familien aber auch für die Familien der Täter ein.
Doch der erste Schultag verändert alles. Der Schuldirektor, mit dem Hazel im Schwimmbad bereits Bekanntschaft geschlossen und einige Gespräche über ihr Hobby der Literatur geführt hat, bestellt sie ihn sein Büro. Er hat sie dieses Jahr auserkoren seine sexuellen Bedürfnisse zu befriedigen, dafür verspricht er sich auch positiv bei ihrem Wunschcollege für sie einzusetzen. Hazel sagt jedoch ganz klar NEIN und vertraut sich ihrer Mutter an.
Die Leseprobe hatte mich mit ihrer Eindringlichkeit beeindruckt. Auch, dass wir abwechselnd aus allen Perspektiven der Familienzusammensetzung lesen ist ein ungewöhnliches und eindringlichen Stilmittel. Und doch habe ich etwas ganz anderes Erhalten, als ich erwartet hatte. Nicht schlecht, nur anders.
Wir erleben eine turbulente Zeit mit Familie Blum, in der sie vor allem an Anfang von einem Großteil der Gesellschaft ausgegrenzt und angefeindet werden. Doch eine Flucht ist nicht möglich, denn der Job ist bindend, am alten Arbeitsplatz keine Chance mehr. Das neue Haus hat alle finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft und ermöglicht keinen Rückzug in das teure New York.
Ich fand es eindringlich geschildert wie dieses Nein, wenn auch völlig richtig und von allen Familienmitgliedern absolut unterstützt,jeden Einzelnen von nun an persönlich beeinflusst.
Beispielsweise wird Hazel vorgeworfen, ihrerseits dem Direktor unsittliche Angebote gemacht zu haben und sich aus Rache so zu äußern. Entsprechend wird sie geschnitten und weiß nicht wer es gut mit ihr meint.
Oder Wolf, der muss seine Hauptrolle zum Theaterstück aufgeben, seine Freunde wenden sich von ihm ab.
Das Buch startet extrem stark und spricht sehr viele Themen an, vielleicht ein bisschen zu viele? Hazels Weg, ihre Geschichte zu erzählen und die Wellen die Dies trieb, fand ich dann etwas zu überzogen.
Und doch kann ich nicht sagen, dass es ein schlechtes Buch wäre, denn dass ist es nicht! Es greift ein Thema auf, welches leider überall auf der Welt immer aktuell sein wird. Denn Machtmissbrauch ist so alt wie die Welt und wird leider auch immer fortbestehen. Außerdem zeigt es auf, dass nicht nur das Opfer an sich betroffen ist, sondern auch sein Umfeld und die Familien der Täter an den Folgen solch einer Tat zu leiden haben.
Es braucht Mut NEIN zu sagen! Seit mutig und steht für euch ein. Ich denke das ist die wichtigste Botschaft, die vermittelt werden kann und steht für die Opfer, deren Familien aber auch für die Familien der Täter ein.