Wichtiges Thema, schwache Umsetzung
Das Kernthema von "Hazel sagt nein" ist die sexuelle Belästigung von Hazel durch ihren Schulleiter - eigentlich.
Er ruft sie direkt am ersten Tag in sein Büro und teilt ihr unverblümt mit, dass er sich jedes Jahr eine Schülerin aussuchen würde, mit der er Sex hat und sie dieses Jahr die Auserwählte wäre. Hazels Reaktion, ein deutliches Nein, ist ein mutiger und guter Einstieg in diese Geschichte.
Auch der Aufschrei danach, als sie sich ihren Eltern anvertraut und das Thema in der Presse landet und öffentlich diskutiert wird, ist sehr packend.
Danach driftet die Handlung dann aber leider ab, als Hazel plötzlich Symbolfigur eines Widerstands werden soll, mit eigenem Buch und Medienpräsenz. Die Grenzüberschreitung des Direktors rückt immer weiter in den Hintergrund und die Handlung wird eher "märchenhaft" als beim Kernthema zu bleiben.
Damit hat das Buch bei mir leider ein paar Punkte verloren, denn ich hätte mir noch einen stärkeren Fokus und eine realere Handlung gewünscht - für viele Betroffene von sexueller Belästigung geht es eben nicht märchenhaft weiter, sondern sie müssen kämpfen.
Ansonsten habe ich das Buch aber gerne gelesen, was am angenehmen Schreibstil und auch den guten Figuren liegt. Hazel an sich ist ein spannender Charakter, aber ihr Bruder Wolf hat es sogar noch mehr in mein Herz geschafft.
Also abschließend muss ich leider sagen, dass das Buch nicht die Erwartungen erfüllt hat, die es mit dem Klappentext geweckt hat. Wäre der Fokus ein anderer gewesen, zum Beispiel der generelle Wechsel von Stadt ins Dorf, hätte es vielleicht besser gepasst.
Er ruft sie direkt am ersten Tag in sein Büro und teilt ihr unverblümt mit, dass er sich jedes Jahr eine Schülerin aussuchen würde, mit der er Sex hat und sie dieses Jahr die Auserwählte wäre. Hazels Reaktion, ein deutliches Nein, ist ein mutiger und guter Einstieg in diese Geschichte.
Auch der Aufschrei danach, als sie sich ihren Eltern anvertraut und das Thema in der Presse landet und öffentlich diskutiert wird, ist sehr packend.
Danach driftet die Handlung dann aber leider ab, als Hazel plötzlich Symbolfigur eines Widerstands werden soll, mit eigenem Buch und Medienpräsenz. Die Grenzüberschreitung des Direktors rückt immer weiter in den Hintergrund und die Handlung wird eher "märchenhaft" als beim Kernthema zu bleiben.
Damit hat das Buch bei mir leider ein paar Punkte verloren, denn ich hätte mir noch einen stärkeren Fokus und eine realere Handlung gewünscht - für viele Betroffene von sexueller Belästigung geht es eben nicht märchenhaft weiter, sondern sie müssen kämpfen.
Ansonsten habe ich das Buch aber gerne gelesen, was am angenehmen Schreibstil und auch den guten Figuren liegt. Hazel an sich ist ein spannender Charakter, aber ihr Bruder Wolf hat es sogar noch mehr in mein Herz geschafft.
Also abschließend muss ich leider sagen, dass das Buch nicht die Erwartungen erfüllt hat, die es mit dem Klappentext geweckt hat. Wäre der Fokus ein anderer gewesen, zum Beispiel der generelle Wechsel von Stadt ins Dorf, hätte es vielleicht besser gepasst.