Wichtiges Thema was manchmal den Fokus verliert
„Hazel sagt nein“ von Jessica Berger Groß, behandelt ein Thema, was lange für Debatten gerade in Amerika, aber auch hier sorgte, das Thema „me too“.
In diesem Buch wird die Geschichte von Hazel und ihrer Familie erzählt, die aus beruflichen Gründen von New Yorker in das beschauliche Riverburg in Maine ziehen.
Die ganze Familie hat Probleme in diesem kleinen Örtchen Fuß zu fassen.
Als Hazel, die achtzehnjährige Tochter der Familie, am ersten Tag ins Büro des Direktors gerufen wird, denkt sie sich nichts dabei. Doch diese Begegnung verändert das Leben ihrer Familie und speziell ihr eigenes maßgeblich.
Der Direktor ihrer Schule sagt ihr unumwunden, dass er sich jedes Jahr eine Schülerin aussucht, mit der er Sex hat und in diesem Jahr hätte er sie ausgesucht und da sie ja vorhat einen guten Abschluss zu machen,um einen Platz an ihrer Wunschuni zu bekommen, wäre das doch sicher auch in ihrem Interesse, denn er hätte darauf großen Einfluss.
Hazel beweist Courage und sagt nein. Was das nach sich zieht wird in diesem Buch sehr anschaulich beschrieben.
Ich muss sagen, dass ich es sehr gut finde, dass solch ein Thema in einem Buch verarbeitet wird, weil es sehr wichtig ist. Machtmissbrauch gegenüber Abhängigen ist etwas, was alltäglich ist, egal in welchen Bereichen, wie wir durch die „me too“Debatte erfahren haben.
Ich fand es auch gelungen, wie die Autorin aufgezeigt hat, was es mit einem jungen Mädchen macht.Selbstzweifel, die aufkommen, ob man sich vielleicht falsch verhalten hat, trotzdem man ja Opfer ist.Die Reaktion der Umwelt , wenn man ihr nicht glaubt und auch die Familie in Geiselhaft nimmt und dann später, als sich die Medien dieses Themas annehmen , um möglichst viel Profit aus dem Ganzen zu ziehen.Das fand ich gelungen und auch gut dargestellt.
Doch leider verliert sich die Autorin immer wieder in Nebenschauplätzen und Nichtigkeiten, die für das Thema an sich nicht relevant waren und das hat das Lesen teilweise mühsam gemacht und die Autorin hat mich auf diesen Strecken verloren.
Irgendwie blieb Hazel für mich auch seltsam distanziert und auch zu ihren Eltern habe ich irgendwie keinen Zugang gefunden. Einzig Wolf galt meine Sympathie, der sich so viele Sorgen um seine Familie machte.
Ein Buch das ein wichtiges Thema behandelt und sicherlich für junge Frauen interessant ist, aber mir zu leider zu viele Themen behandelt hat, die meinen Lesefluss gebremst haben. 3,5⭐️
In diesem Buch wird die Geschichte von Hazel und ihrer Familie erzählt, die aus beruflichen Gründen von New Yorker in das beschauliche Riverburg in Maine ziehen.
Die ganze Familie hat Probleme in diesem kleinen Örtchen Fuß zu fassen.
Als Hazel, die achtzehnjährige Tochter der Familie, am ersten Tag ins Büro des Direktors gerufen wird, denkt sie sich nichts dabei. Doch diese Begegnung verändert das Leben ihrer Familie und speziell ihr eigenes maßgeblich.
Der Direktor ihrer Schule sagt ihr unumwunden, dass er sich jedes Jahr eine Schülerin aussucht, mit der er Sex hat und in diesem Jahr hätte er sie ausgesucht und da sie ja vorhat einen guten Abschluss zu machen,um einen Platz an ihrer Wunschuni zu bekommen, wäre das doch sicher auch in ihrem Interesse, denn er hätte darauf großen Einfluss.
Hazel beweist Courage und sagt nein. Was das nach sich zieht wird in diesem Buch sehr anschaulich beschrieben.
Ich muss sagen, dass ich es sehr gut finde, dass solch ein Thema in einem Buch verarbeitet wird, weil es sehr wichtig ist. Machtmissbrauch gegenüber Abhängigen ist etwas, was alltäglich ist, egal in welchen Bereichen, wie wir durch die „me too“Debatte erfahren haben.
Ich fand es auch gelungen, wie die Autorin aufgezeigt hat, was es mit einem jungen Mädchen macht.Selbstzweifel, die aufkommen, ob man sich vielleicht falsch verhalten hat, trotzdem man ja Opfer ist.Die Reaktion der Umwelt , wenn man ihr nicht glaubt und auch die Familie in Geiselhaft nimmt und dann später, als sich die Medien dieses Themas annehmen , um möglichst viel Profit aus dem Ganzen zu ziehen.Das fand ich gelungen und auch gut dargestellt.
Doch leider verliert sich die Autorin immer wieder in Nebenschauplätzen und Nichtigkeiten, die für das Thema an sich nicht relevant waren und das hat das Lesen teilweise mühsam gemacht und die Autorin hat mich auf diesen Strecken verloren.
Irgendwie blieb Hazel für mich auch seltsam distanziert und auch zu ihren Eltern habe ich irgendwie keinen Zugang gefunden. Einzig Wolf galt meine Sympathie, der sich so viele Sorgen um seine Familie machte.
Ein Buch das ein wichtiges Thema behandelt und sicherlich für junge Frauen interessant ist, aber mir zu leider zu viele Themen behandelt hat, die meinen Lesefluss gebremst haben. 3,5⭐️