Wie ein Nein das Stadtgeschehen bewegt
Hazel zieht mit ihren Eltern und ihrem Bruder Wolf von New York in das beschauliche Riverburg, um dort das letzte Schuljahr zu absolvieren und dann auf ihr Wunschcollege zu gehen. Ihr Vater Gus hat nach jahrelanger akademischer Arbeit endlich eine Professur in Riverburg bekommen. Doch der Neuanfang gerät rasch in Schieflage, denn am ersten Schultag wird Hazel in das Büro des Direktors gerufen. Dort verkündet er ihr, er suche sich jedes Jahr eine Schülerin des letzten Jahrgangs aus, mit der er eine sexuelle Beziehung eingehe und dass Hazel für dieses Jahr die Auserwählte sei. Impulsiv sagt sie nein und setzt damit nicht nur die Veränderung ihrer eigenen Schullaufbahn, sondern auch ihres Familienalltags, der Familiendynamik und des gesamten Stadtgeschehens in Aufruhr, da alle so beeindruckt von Direktor White und seinem unermüdlichen Einsatz für die Schüler*innen sind.
Jessica Berger Gross hat mich nicht nur mit dem Plot, sondern auch mit ihren Zwischentönen und ihrem Schreibstil begeistern können. Das Szenario, dass der Direktor eine sexuelle Beziehung mit einer Schülerin eingehen möchte und die Frage der Glaubhaftigkeit bei der Veröffentlichung auftaucht und sich jede*r Bewohner*in ein Urteil bildet und teilweise entsprechend handelt, ist für mich gar nicht verwunderlich und sehr realitätsnah.
Die Figuren sind sehr nachvollziehbar und greifbar dargestellt. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven und teilweise mit Zeitsprüngen. Die veränderten Dynamiken sind zu jedem Zeitpunkt les- und spürbar.
Ein sehr gelungener Roman mit wichtigen Themen, über den auf jeden Fall gesprochen werden sollte!
Jessica Berger Gross hat mich nicht nur mit dem Plot, sondern auch mit ihren Zwischentönen und ihrem Schreibstil begeistern können. Das Szenario, dass der Direktor eine sexuelle Beziehung mit einer Schülerin eingehen möchte und die Frage der Glaubhaftigkeit bei der Veröffentlichung auftaucht und sich jede*r Bewohner*in ein Urteil bildet und teilweise entsprechend handelt, ist für mich gar nicht verwunderlich und sehr realitätsnah.
Die Figuren sind sehr nachvollziehbar und greifbar dargestellt. Erzählt wird aus wechselnden Perspektiven und teilweise mit Zeitsprüngen. Die veränderten Dynamiken sind zu jedem Zeitpunkt les- und spürbar.
Ein sehr gelungener Roman mit wichtigen Themen, über den auf jeden Fall gesprochen werden sollte!